Unnütze oder schlecht ausgeführte Sanierungen auf dem Dach – der “Kassensturz” präsentierte vor allem zwei Sünder, die teure Rechnungen hinterlassen: Chaiyo Lietmann, der im Januar 2010 in Untersuchungshaft gesteckt wurde wegen vorgeworfenen Wuchers und Betrugs, und Felix Meinhards Firma BJK. Die Tipps dazu waren eher dürftig: dem Branchenverband anrufen und sich über die Firma erkundigen, ferner die Rechnung prüfen (korrekte MWSt-Angaben stünden für eine saubere Rechnung, hiess es). Da hätte man etwas mehr erwarten dürfen, so erschien das Thema reichlich isoliert.
Kassensturz vom 15.6.2010 über Dachbetrug
16. Juni 2010 · Keine Kommentare
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Kassensturz vom 15.6.2010: Zahlungsgedächtnis
16. Juni 2010 · Keine Kommentare
Viele haben vom Inkassobüro Intrum Justitia – einem alten “Kassensturz”-Kunden – eine Zahlungserinnerung erhalten und bezahlen dann auch, obwohl keine Schuld mehr vorliegt. Davon profitiert offenbar auch die Firma Mode & Preis GmbH, die in Liquidation steckt. Ein kleiner Remember des “Kassensturz” an die Adresse von Konsumenten, die ein schlechtes Zahlungsgedächtnis haben, mehr wurde leider nicht daraus.
Am 26. Januar 2010 hatte der “Kassensturz” über Intrum Justitia berichtet wegen falscher Bonitätsangaben, siehe Kassensturzblog. Das Thema Fichenfehler hatte der “Kassensturz” eine Woche vorher schon aufgegriffen, auch darüber berichtete das Kassensturzblog.
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Kassensturz vom 8.6.2010 über Nespresso-Kapseln
9. Juni 2010 · 1 Kommentar
Kaffeekapseln im Expertentest, bewertet wurden Aussehen, Geruch, Geschmack, Ausgewogenheit und Nachgeschmack. Und dies nicht nur beim Nespresso-Original (Nespresse Arpeggio von Nestlé), sondern auch bei maschinenkompatiblen Nachahmern, nämlich L’Or Forza (Sara Lee), Casino Pur Arabica (Ethical Coffee) und Ne-cap (Ne-cap). Die Bewertungen fielen genau in dieser Reihenfolge aus. Das Original schwang mit Note 5.0 obenauf, die drei Nachahmerprodukte erreichten nicht einmal 4 Punkte. Interessant wäre es natürlich gewesen, auch einmal die Produzenten der Abfüllmaschinen zu zeigen. Da hätte sich die Rychiger AG in Steffisburg, vorübergehend in Nestlé-Besitz, jetzt ein Management Buyout, aufgedrängt – ein überaus interessantes und innovatives Unternehmen.
Nespresso von Nestlé hatte schon 2008 den ersten Rang erreicht, wie aus dem “Kassensturz”-Beitrag vom 18. November 2008 hervorging, im Kassensturzblog wurde darüber berichtet. Im Blog Hummeltour wurde die Nespresso Boutique in Hamburg präsentiert (Beitrag vom 5. Mai 2009).
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Kassensturz vom 8.6.2010 über TV-Geräte
9. Juni 2010 · Keine Kommentare
Wer so kurz vor der Fussball-WM in Südafrika noch immer kein gutes Fernsehgerät angeschlossen hat, mag auf der Website des Kassensturz die Testresultate vergleichen. Der Beitrag im “Kassensturz” informierte über Gerätetypen (vor allem Flachbildschirme, HD usw.), Empfangsmöglichkeiten und Zusatzgeräte. Das Gros der Zuschauer dürfte gelangweilt zum Kühlschrank gegangen sein, wo der Biervorrat für die WM lockt.
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Kassensturz vom 8.6.2010 über die Feuerwehr
9. Juni 2010 · 1 Kommentar
Für eine Hunderettung fakturierte die Regensdorfer Feuerwehr eine Rechnung von CHF 2000. Ob der Einsatz mit so vielen Kräften angemessen und die Rechnung berechtigt war oder nicht, werden die Gerichte zeigen. Ein nicht sehr lebensnotwendiger Beitrag, oder präziser: ein höchst überflüssiger Beitrag des Schweizer Fernsehens. Was soll dieser Unsinn?
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Kassensturz vom 8.6.2010 über “Managed Care”
9. Juni 2010 · Keine Kommentare
Das Schweizer Gesundheitssystem leidet, unter anderem unter einem falschen Anreizsystem, weil die Ärzte möglichst viel eingreifen und verordnen wollen, was die Krankenkassenprämien hochtreibt. Nun ist im Parlament die Vorlage “Managed Care” in Bearbeitung, die von einer freien Arztwahl absieht und HMO oder Hausarzt-Netzwerke vorschreibt. Wer in der Arztwahl frei bleiben will, soll mehr zahlen. Als Beispiel wurde die HMO-Gruppenpraxis von Sanacare in Bern gezeigt. Das Thema ist dem treuen ”Kassensturz”-Zuschauer ziemlich vertraut. Gut am neuen Beitrag war, dass das Pro und Kontra gut aufgezeigt wurden, so dass der Zuschauer als mündiger Bürger seine eigene Meinung bilden kann.
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Für maximale Leistung: cobra CRM PRO
8. Juni 2010 · Keine Kommentare
Mit optimaler Kundenpflege Umsatzwachstum generieren und dabei effizient vorgehen: das ist das Grundprinzip der Software cobra CRM PRO. Sie ist ohne Zweifel der Hit unter den Jubiläumseditionen. Im Zentrum: das Integrierte Effizienz Modul, es schiebt Adressen mit hohen Potenzialen nach vorne und sorgt für eine effiziente Gestaltung aller notwendigen Prozesse.
Customer-Relationship-Management (CRM) bedeutet Kundenbeziehungsmanagement, es bezeichnet die konsequente Ausrichtung einer Unternehmung auf ihre Kunden und die systematische Gestaltung der Kundenbeziehungs-Prozesse. Die dazu gehörende Dokumentation und die Verwaltung von Kundenbeziehungen sind dabei ein unverzichtbarer Baustein, sie erst ermöglicht ein vertieftes Beziehungsmarketing.
Mit diesem Modul kann eine kurzfristige Umsatzsteigerung von bis zu 40 % mit weniger Ressourcen und tieferen Kosten durch die Vertriebsabteilung realisiert werden. Die cobra Effizienz-Check Analyse zeigt das in im Unternehmen vorhandene Potential auf. Die CRM PRO Effizienz-Check Analyse wird durch Rolf Limacher – er ist zertifizierter Business Development Manger – durchgeführt. Mit der Analyse erfährt der Interessent, wie hoch das Potential der Effizienzsteigerung und der professionellen Verkaufssteuerung in seinem Unternehmen ist und wie er den Umsatz kurzfristig um bis zu 40 % erhöhen kann. Dies mit weniger Ressourcen und tieferen Kosten im Vertrieb. Damit wird die Software, obwohl ihr Einrichten etwas Zeit beansprucht, überaus attraktiv.
Ein Blick auf die installierte Software verrät die enorme Leistungsfähigkeit von cobra CRM PRO. Die Software beruht auf MS Sql-Tochnologie auf und eignet sich, weil sie auch eine riesige Datenfülle und gleichzeitig die Komplexität sicher meistert, für Unternehmen mit grossen Datenbeständen, d. h. mit grossem und auch heterogenem Kundenstamm. Das Adressmanagement lässt nicht nur beliebige Hierarchien zu, sondern auch Verknüpfungen, wobei die Datenstrukturen individuell definiert werden können.
Das Ganze präsentiert sich nach dem Einrichten als massgeschneidertes CRM. Man kann dieses so einrichten, dass ein Vertriebsmitarbeiter nur noch jene Adressen zur Bearbeitung sieht, die ein hohes Potenzial aufweisen. Es gibt ein internes Nachrichtensystem, das die Zusammenarbeit im Team erleichtert. Und ein regelrechtes Ereignismanagement reicht Änderungen von Feldinhalten automatisch als Nachricht weiter.
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TV löst Zeitung ab, Internet und Lokalradios legen zu
7. Juni 2010 · Keine Kommentare
Bereits fast 40 % gehen täglich rein, immer mehr Schweizerinnen und Schweizer nutzen regelmässig das Internet. Drei Viertel von ihnen gehen mindestens einmal pro Woche ins Netz, 38 % sogar täglich. Im Vergleich der meistgenutzten Medien hat das Fernsehen die Zeitung abgelöst. Dies zeigt die Univox-Studie „Kommunikation & Medien“ des Forschungsinstituts gfs-zürich im Auftrag der Mediapulse Stiftung . Die nachfolgenden Aussagen sind einem Text Prof. Dr. Heinz Bonfadellis entnommen (Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich).
Obwohl sich die Medienlandschaft in den letzten Jahren stark verändert hat, bleiben die drei klassischen tagesaktuellen Medien im Medienvergleich auf hohem Niveau dominant. Allerdings hat das Fernsehen die Zeitung als Leitmedium abgelöst: Zwei Drittel (67 %) der stimmberechtigten Schweizerinnen und Schweizer schauen jeden Tag fern und 60 % greifen täglich zur Tageszeitung. Im Vergleich dazu hören nur noch 46 % täglich Radio. 80 % lesen oder blättern mindestens einmal pro Woche in einer Zeitschrift, aber nur knapp 60 % lesen regelmässig Bücher. Fast jede zweite befragte Person muss jedoch als unregelmässige bzw. sogar als Nichtleser(in) eingestuft werden.
Die Tageszeitung verliert schon seit längerem kontinuierlich an Leserschaft, auch wenn der Erfolg der Gratis-Pendlerpresse bei den jungen Leuten diesen Trend etwas abgeschwächt hat. Der Rückgang der Zeitungslektüre war in der Romandie stärker, d.h. in der Deutschschweiz gibt es noch 64 %, in der Westschweiz aber nur noch 50 % tägliche LeserInnen. Beim Fernsehen hingegen äussern sich nach einem Rückgang sowohl bei den SRG-Programmen wie bei den ausländischen Anbietern seit 2002 wieder deutliche Zuwächse. Beim Radio gibt es 11 % weniger tägliche Hörer als noch 2006 gemessen wurden, wofür in erster Linie kontinuierliche, ja fast dramatische Verluste bei den SRG-Programmen verantwortlich sind.
Der Aufstieg des Internets als Kommunikationsmedium geht ungebremst weiter. Gut 75 %; d.h. drei Viertel der Befragten nutzen das Internet zu Hause mindestens einmal pro Woche. Rund zwei Drittel gehören zum engeren Nutzerkreis, d. h. nutzen PC und Internet mehrmals pro Woche. Der Kreis der täglichen Nutzer beträgt 38 %, im Jahr 2000 machte deren Anteil erst 16 % aus. Seit dem letzten Survey von 2006 sind die Werte nochmals deutlich angestiegen, und zwar um 10 Prozentpunkte beim weiteren Nutzerkreis und um 9 Prozentpunkte bei den täglichen Nutzern.
Nur noch 20 % der Befragten haben 2009 explizit angegeben, keinen Zugang zum Internet zu besitzen bzw. dieses nie zu nutzen, d. h. 80 % der befragten Schweizerinnen und Schweizer hatten im November 2009 Zugang zum Internet zu Hause. Allerdings besteht auch in der Schweiz nach wie vor ein gewisser Digital Divide vor allem in Bezug auf das Alter und die Bildung: Zwei Drittel der Pensionierten und mehr als die Hälfte der Befragten mit nur Volksschulbildung sind auch heute noch vom Internet ausgeschlossen. Wenigstens bestehen inzwischen, wenigstens was den Zugang zum Netz betrifft, keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen mehr .
Zwischen den verschiedenen soziodemographischen Untergruppen bestehen zum Teil beträchtliche Nutzungsunterschiede: Die Nutzung der Printmedien – Zeitung und Bücher – ist deutlich intensiver bei Leuten mit höherer Schulbildung, höherem Lebensstandard und aktiverem politischen Verhalten. Frauen nehmen häufiger ein Buch, Männer und ältere Leute häufiger die Zeitung zur Hand. Die Zeitungslektüre ist zudem auf dem Land noch stärker verankert als in den Städten und ihren Agglomerationen. Der Anteil der täglichen Leser der Pendlerzeitungen ist bei der Gruppe der 18-39jährigen am grössten.
Die Fernsehnutzung segmentiert sich vor allem entlang den Dimensionen von Alter, Bildung und Urbanität, während sich die geschlechtsspezifischen, aber auch sprachregionalen Unterschiede stark eingeebnet haben. In der Romandie ist die Dauer des TV-Konsums aber nach wie vor höher ist als in der Deutschschweiz. Bei der Radionutzung macht sich das lokalraumspezifisch unterschiedliche Angebot an Lokalradio-Programmen recht markant im Hörverhalten bemerkbar. In der Deutschschweiz stossen die Programme der privaten Lokalradios auf eine grössere Resonanz als in der Westschweiz, wo die SRG-Radioprogramme noch häufiger gehört werden. Während die Radioprogramme der SRG besonders bei den Älteren , aber auch bei den politisch Interessierten am beliebtesten sind, ist die Akzeptanz der Lokalradios auf dem Land am höchsten.
Personen, die zu Hause das Internet täglich nutzen, sind nach wie vor – Stichwort: digitale Klüfte – männlich, jung, gebildet und verfügen über ein überdurchschnittliches Einkommen. Während beispielsweise mehr als 65% der Befragten mit hoher Bildung das Internet zu Hause täglich nutzen, tun dies nur gerade 42% der Befragten mit tiefem Bildungsniveau, was aber auch schon ein beträchtlicher Anteil ist. Immerhin haben sich die Unterschiede zwischen Männern und Frauen etwas abgeschwächt.
Die modernen Massenmedien werden nicht nur wegen ihrer Information genutzt, sondern auch zur Unterhaltung konsumiert. Allerdings besitzt jedes Medium bezüglich Information und Unterhaltung ein spezifisches Funktionsprofil. Als Informationsquellen werden die Tageszeitungen von 57 % und das SRG-Fernsehen von 37 %, sowie die Lokalradios von 34% an erster oder zweiter Stelle genannt. Im Vergleich zum letzten Univox-Survey von 2006 erstaunt hier vor allem der Rückgang der Bedeutung des SRG-Fernsehens um 20%, während die Lokalradios, aber auch das Internet deutlich an Bedeutung gewannen. Das neue Medium Internet dient allerdings noch kaum als Quelle zur politischen Information. Nur gerade 8 % der Befragten geben an, das Internet regelmässig für Informationen aus der Politik zu nutzen und weitere 36 % tun dies immerhin ab und zu.
Bezüglich Unterhaltung stehen die ausländischen TV-Programme mit 77 % deutlich vor dem SRG-Fernsehen mit 55% an der Spitze. Die privaten schweizerischen Fernsehprogramme spielen sowohl bezüglich Information als auch bezüglich Unterhaltung nach wie vor nur eine geringe Rolle . Weiter fällt auf, dass sich die Funktion des Buchs als Unterhaltungsmedium in den letzten Jahren deutlich abgeschwächt hat, nämlich von 24 % (1998) auf 13 % (2009). Komplementär dazu hat sich die Unterhaltungsfunktion des Internets kontinuierlich verstärkt, und zwar von 13 % 2006 auf 21 % 2009. Der Anteil der Informationsnutzung ist beim Internet mit 24 % (2006: 21 %) nur noch leicht höher.
Für die Befragung 2009 des Univox-Moduls „Kommunikation & Medien“ realisierte das Forschungsinstitut gfs-zürich im Auftrag der Mediapulse Stiftung vom 23. November- 15. Dezember 2009 insgesamt 718 persönliche Interviews mit stimmberechtigten Personen in der deutschen und der französischen Schweiz. Ausgewertet wurden die Daten am IPMZ-Institut für Publizistikwissenschaft der Universität Zürich.
Die Mediapulse Stiftung für Medienforschung mit Sitz in Bern hat den gesetzlichen Auftrag, Daten zur Verbreitung und Nutzung von Radio- und Fernsehprogrammen in der Schweiz zu erheben und an die Programmanbieter und die Werbewirtschaft weiterzugeben. Ihre Daten werden als Referenz anerkannt und geniessen Währungsstatus. Zur Mediapulse Gruppe gehören neben der Stiftung auch die Mediapulse AG und die Publica Data AG, gemeinsam erwirtschaften die Gesellschaften der Gruppe mit 27 Vollzeitbeschäftigen pro Jahr knapp 20 MCHF Umsatz.
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Kassensturz vom 1.6.2010 zur “Abzocker-Initiative”
2. Juni 2010 · Keine Kommentare
Pro oder kontra “Abzocker-Initiative”? Dazu setzte der “Kassensturz” eine gute Kontroverse in Gang. Die Sache der Initiative vertrat Unternehmer Thomas Minder, während Daniel Lampart als Chefökonom des Gewerkschaftsbundes die Initiative ablehnte. Den Einstieg machte eine Aufzählung heute gängiger Spitzengehälter, sie bewegten sich auf 10 Mio, 14 Mio, 15 Mio und im Falle des Novartis-Chefs sogar auf 40 Mio CHF. Die Idee der Initiative: den Aktionär gegenüber dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung börsenkotierter Unternehmer stärken. Die Aktionäre sollen den Plafonds bestimmen können, natürlich nicht einzelne Boni oder Gehälter.
Dem hielt Lampart mit einigem Recht entgegen, dass das Topmanagement sehr einfach in eine eigene Firma verlagert werden könne, so dass die Bestimmungen der Initiative ins Leere schiessen würden. Lampart zieht eine Bankensteuer oder eine Bonisteuer vor. Die Aktionäre kämen zu gut weg, sagte er, im Grunde genommen gehöre das Geld allen, also auch allen Mitarbeitenden. Ein interessanter Beitrag, der im kontroversen Teil nur wenig Moderation verlangte, weil sich die beiden Kontrahenten das Duell auch so lieferten. Lebhaft, und auch erhellend, muss man sagen.
Nicht erwähnt blieb die Frage, wer eigentlich als Aktionär bei den Entscheiden welche Rolle spielt. Aktien besitzen ja nicht nur einzelne Kleinaktionäre, sondern auch Inhaber ganzer Aktienpakete, darunter Firmen oder institutionelle Anleger. Meistens sind auch die Topmanager mit Aktienpaketen ausgestattet, zu denen natürlich ein entsprechendes Stimmrecht gehört.
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Kassensturz vom 1.6.2010: Umfrage zur Steuermoral
2. Juni 2010 · Keine Kommentare
Ein innovativer Ansatz – Kompliment! Für einmal hat der “Kassensturz” eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben, um daraus Informationen für die Zuschauerinnen und Zuschauer zu generieren. Gute Idee – und aktuell obendrein! Beauftragt wurde das Linki-Institut, es sollte in der Schweiz eine Umfrage zur Steuermoral tätigen, was interessante Ergebnisse zutage förderte.
65 Prozent aller Befragten finden Steuerschummeleien “gar nicht in Ordnung”. “Eher nicht in Ordnung” ist solches Tun in den Augen von fast 20 Prozent, während 12 Prozent finden Schummeleien “in Ordnung” oder “eher in Ordnung”. Frauen sind strenger, weil sie offenbar Risiken fürchten, deshalb finden sich hier nur 7 Prozent Schummler, während es bei den Männern 15 Prozent sind. Die Deutschschweizer sind erwartungsgemäss dem Schummeln weniger zugeneigt, nur 8 Prozent drücken hier ein Auge zu, während es bei den Tessinern doch 11 Prozent und bei den Westschweizern sogar 24 Prozent sind.
30 Prozent aller Befragten hat Mühe mit dem Steuerzahlen, wenn sie daran denken, dass Banken nach ihrer Sanierung den Managern hohe Boni auszahlen. Interessante Bemerkung von Professor Gebhard Kirchgässner (Universität St. Gallen): Das Boni-Verhalten dieser Banken untergrabe das Vertrauen der Bevölkerung in die marktwirtschaftliche Ordnung, und das könnte zu gesellschaftlichen Problemen führen.







