Schweizer Fernsehen

K A S S E N S T U R Z B L O G

Für Frustopfer des “Kassensturz” und alle, die beim Konsumieren auch etwas denken

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Kassensturz vom 29.11.2011 zum Kartellgesetz

5. Dezember 2011 · Keine Kommentare

Aufhören, aufhören!

Man mag diese Leier mit den ausländischen Markenherstellern, die den Schweizer Kunden ungerechtfertigt mit Zuschlägen belasten, nicht mehr hören. Für einen Zuschauer einer Konsumsendung ist diese Repetitererei eine Zumutung.

Nicht dass das Problem unter den Tisch gewischt werden sollte. Nein. Es gehört auf den Tisch, ganz klar. Aber in einem anderen Gefäss des Schweizer Fernsehens. Wie sagt der “Kassensturz” so lustvoll: “Jetzt liegen die Leitplanken des Bundesrats für die Kartellgesetz-Revision auf dem Tisch”. Das Thema gehört auf eine politische Diskussionsplattform, und als solche eignet sich der ” Kassensturz – wie er sattsam bewiesen hatte – ganz eindeutig nicht.

Im “Kassensturz” gerät das Thema in die falschen Hände. Wann begreift das die Redaktion endlich?

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Kassensturz vom 29.11.2011 über “Smartbox”

5. Dezember 2011 · Keine Kommentare

Ein Gutscheinheft “Smartbox” kostet zwischen CHF 69 und 739 und wären als Geschenk ideal, weil der Beschenkte damit terminlich frei umgehen kann. Meint er! Tatsache ist, dass die Gutscheine rasch abgelaufen sind. Noch schlimmer: Man kommt mit Direktbuchungen günstiger ans Ziel! Das war ein ergiebiger “Kassensturz”-Beitrag, weil man die Probe aufs Exempel machte und den Unfug aufdeckte. Erfreulich auch, dass der für die Schweiz Verantwortliche, Rainer Klein, mit der wachsenden Kritik an diesem Produkt der Smart & Co konfrontiert wurde.

Man hätte natürlich noch mehr dazu sagen können. Es gibt Vergleichbares bei recht prominenten Firmen, so bei Thalia. Wer an der Kasse – als Geschenk für Eingekauftes – einen Gutschein für günstigeren Einkauf im Internetgeschäft belohnt wird, merkt bald einmal, dass dieser Gutschein abgelaufen ist. So schnell, wie dieser Termin abläuft, kann man gar nicht lesen.

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Kassensturz vom 29.11.2011 über Luftbefeuchter

5. Dezember 2011 · Keine Kommentare

Gutes Thema zur richtigen Zeit, und ausführlich dargelegt: Der “Kassensturz” hat zehn Luftbefeuchter im Labor PZT (Wilhelmshaven) testen lassen. Viele erwiesen sich als ungenügend, damit holt man sich also nur weitere Probleme in den Raum. Die meisten Punkte erzielten “Oskar” von Stadler Form und der Luftwäscher “Venta LW 14″. Wer ein solches Gerät kaufen möchte, tut gut daran, den Testbericht auf der Website “Kassensturz” zu konsultieren. Sehr gut gemacht!

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Kassensturz vom 29.11.2011 zum Oekostick

5. Dezember 2011 · Keine Kommentare

Alles Humbug! Das war die Quintessenz des Beitrages über den Oekostick, bei dem die Werbung versprach, er würde den Treibstoffverbrauch senken. Fertig. Solche Themen gehörten eigentlich nicht als Beitrag präsentiert, sondern als Satz in einem “Kassensturz”-Ticker. Nur: der Kassensturz hat keinen “Ticker”. Da ist also ein Stick zu viel und ein Tick zu wenig.

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Kassensturz vom 22.11.2011 über Pensionskassen

27. November 2011 · Keine Kommentare

Steinaltes Thema: Pensionskassen, deren Verwaltungskosten die Renten schmälern. In der Tat sind die Kosten teilweise hoch, und sie sind bei den einzelnen Kassen so unterschiedlich hoch, dass man zu Recht Einsparungspotenziel vermutet. Grundlage war diesmal nicht eine Umfrage, sondern eine Studie. Diese wurde im Auftrag des Bundesamtes für Sozialversicherungen getätigt. Interessant im Beitrag war vor allem, was Ueli Mettler von c-alm in St. Gallen dazu erklärte. Mettler hatte die Studie verfasst und bot aufschlussreiche Hinweise. Deshalb ein nicht nur wichtiger, sondern auch gut fundierter Beitrag, der viele interessieren musste.

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Kassensturz vom 22.11.2011 über Coop-Spiel

27. November 2011 · Keine Kommentare

Comlot, die Aufsichtsbehörde für den Lotterie- und Wettmarkt, hat gegen Coop Anzeige erstattet. Der Grund: im Millionen-Spiel werden wichtige Spielregeln verschwiegen, was dem Konsumenten zum Nachteil wird. Das Spiel sei illegal, hiess es im Beitrag. Dass die Kunden auch gratis teilnehmen können, wird diesen vorenthalten. Die Kritik an Coop-Spielen (wie Coop Trophy) ist alt. Da sieht die Redaktion schon etwas alt aus.

Frage: Wird Coop zum “Hauptkunden” des “Kassensturz”. Mail altes Fleisch, mal falsch anlockende Wettbewerbe. Was ist als nächstes an der Reihe?

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Kassensturz vom 22.11.2011 über Mailänderli

27. November 2011 · Keine Kommentare

Sechs Mailänderli-Teige hat die Jury degustiert. Aber nur einer erhielt die Note 6. Butter-Mailänderli, gemacht mit dem Teig Betty Bossi, vermochten zu überzeugen, alles andere war höchstens genügend. Ein ernüchterndes Resultat, auch für Migros. Ein harmloser, letztlich ganz hübscher Beitrag, der den Advent kaum gross in Bewegung gebracht hat.

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Kassensturz vom 22.11.2011 über Leuchtketten

27. November 2011 · Keine Kommentare

Licht beansprucht zwar um einiges weniger Energie als Prozesswärme. Trotzdem: Laut “Kassensturz”-Bericht frisst die weihnächtliche Festbeleuchtung so viel Strom wie 25 000 Vierpersonenhaushalte über das ganze Jahr. Diese Aussage von der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz wird wohl stimmen. Insofen war es ein nützlicher Beitrag, auch in Bezug auf die vielen Tipps (z. B. für die Aussenbeleuchtung), auch wenn leuchtende Rentiere nicht die ganze Welt beschäftigen.

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Kassensturz vom 15.11.2011 über die obskure Stiftung Krebs-Hilfe

22. November 2011 · Keine Kommentare

Eine Institution bettelt bei willigen Spendern, braucht das Geld aber vorzugsweise für Druckaufträge und anderes. Ein bekanntes Phänomen. Viele Institutionen, auch bekannte mit Tradition, leiden unter grossem administrativem Aufwand. Nur wenigen gelingt es, vom Spenderfranken sehr viel an die Hilfsbedürftigen zu bringen. Diesmal richtete sich das kritische Auge auf die Stiftung Krebs-Hilfe, die nur zu leicht mit der Krebsliga Schweiz oder der Stiftung Krebsforschung Schweiz verwechselt wird. Welcher Spender kennt sich da schon aus? Da tut Aufklärung not, und der “Kassensturz” hat in dieser Richtung gut gewirkt. Im Prinzip ist das aber ein Tropfen auf einen heissen Stein. Der Spender sollte ein Portal vorfinden, das ihn informiert und ihm Gewähr bietet, dass seine Spende nicht in falschen Geldbeuteln landet. Die Stiftung Krebs-Hilfe hat sich in dieser Beziehung Schlimmes geleistet. Interessant war vor allem der Hinweis auf eine recht regsame Person: Jacobus van der Wolk. Da erstaunt es nicht, dass die Stiftung Zewo, welche die Labels vergibt, eine Warnung ausspricht. Aber ob diese Warnung im konkreten Fall auch gehört wird? Der Beitrag, obwohl sinnvoll, hinterlässt den Eindruck von Missbrauch auf der Täterseite und von Frust auf der Spenderseite.

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Kassensturz vom 15.11.2011: Steckdosenleisten

22. November 2011 · Keine Kommentare

Acht Steckdosenleisten hat der “Kassensturz” beim deutschen Prüfinstitut TÜV Süd in Frankfurt testen lassen. Routine-Thema also, nicht weltbewegend. Bewegt hat er höchstens, dass die Firma Steffen, die das teuerste Produkt des Testprogramms vertreibt, dieses überprüft. Denn Sleba Variabl fiel beim Test durch. Das Produkt erwärmt sich auf unzulässige Weise.

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