Schweizer Fernsehen

K A S S E N S T U R Z B L O G

Für Frustopfer des “Kassensturz” und alle, die beim Konsumieren auch etwas denken

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Kassensturz vom 17.1.2012 über Kinderzulagen

18. Januar 2012 · Keine Kommentare

Der alte Trick wird immer wieder versucht: Arbeitgeber kassieren zwar vom Staat die Kinderzulagen, geben diese aber nicht an die Arbeitnehmer weiter. Der “Kassensturz”-Beitrag über diese Missstände war bitternötig, vermutlich werden Arbeitgeber gerade bei ausländischen Mitarbeitern diese Masche immer wieder versuchen. Ob der Beitrag aber auch die richtigen Leute erreicht?

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Kassensturz vom 17.1.2012: Miete senken?

18. Januar 2012 · Keine Kommentare

Die Schweizer sind ein Volk der Mieter. Genauer: der geduldigen Mieter. Nur wenige wehren sich, wenn – wie in diesen Zeiten der Fall – der Referenz-Zinssatz so stark sinkt, dass der Mieter davon profitieren müsste. Bei der Migros-Pensionskasse (12 000 Wohnungen in Verwaltung) haben sich nur “einige Hundert” gemeldet, bei der Helvetia 13 Prozent aller Mieter und bei der Allianz gerade noch 10 Prozent. Viele übersehen, dass einige Verwaltungen die Reduktion nur weitergeben, wenn sie von Mieterseite ausdrücklich verlangt wird. Andere geben sie überhaupt nicht weiter und argumentieren mit fehlender Rendite oder ortsüblichen Ansätzen. Gerade letzteres macht den Mieter unsicher, weshalb im “Kassensturz”-Beitrag zu Recht der Gang zur Schlichtungsstelle empfohlen wurde. Dieser Schritt verursacht keinerlei Kosten und kann sehr hilfreich sein.

Über Mieten hat sich der “Kassensturz” schon wiederholt ausgelassen, so ging es schon am 16. Juni 2009 um die gleiche Frage. “Das Thema ist steinalt”, schrieben wir damals im Kassensturzblog. Über drei Jahre später ist es geradezu miefig alt, dieses platte Thema.

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Kassensturz vom 10.1.2012 über Media Markt

11. Januar 2012 · Keine Kommentare

Kunden entdeckten, dass bei Media Markt Gekauftes in Wirklichkeit Umtauschware ist. Das traf zu auf ein Autoradio mit CD-Player. Mehr noch: Es waren reparierte Geräte darunter. So hatte ein frisch gekaufter Laptop insgesamt vier Reparaturen hinter sich, was der Endkunde nicht wissen konnte. Ein gutes Thema, das an die Fälle mit altem Fleisch erinnerte. Gammel-Geräte?

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Kassensturz vom 10.1.2012 über Dachboxen

11. Januar 2012 · Keine Kommentare

Dachboxen sind aktuell, ganz klar. Da musste sich der “Kassensturz” schon darum kümmern, ob es bei der Montage Probleme gab. Nachdem der TCS sieben Dachboxen getestet hatte, servierte der “Kassensturz” das Ergebnis. Die Montage sei teilweise umständlich, hiess es. Die Thule-Dachbox “Dynamic 800″ soll laut Hersteller 420 Liter Raum anbieten, der TCS hat nur 290 Liter gemessen. Alle sieben Boxen haben indessen den Crashtest bestanden. Immerhin: Das Thema war für einmal neu. Und hatte nichts mit dem Nationalbankpräsidenten zu tun, ein mutiges Medium also.

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Coopathome im Plus, LeShop im Minus

7. Januar 2012 · Keine Kommentare

Im vergangenen Jahr ist Coopathome von Migros um 10 Prozent gewachsen. Migros hingegen hat mit LeShop einen Rückgang um 0.7 Prozent hinnehmen müssen. Allerdings bewegen sich die beiden Riesen im Online-Geschäft auf ungleichem Niveau. Coopathome machte 85 Millionen CHF Umsatz, während LeShop 150 Millionen umsetzte. Coopathome gewann rund 30 000 Neukunden, LeShop zählte 31 000 Neukunden. LeShop wirft Gewinn ab, bei Coopathome sind keine Zahlen veröffentlicht.

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Kassensturz vom 3.1.2012 über Bio-Fälschungen

6. Januar 2012 · Keine Kommentare

In Rumänien angebaute Pflanzen wie Weizen, Mais oder Sojabohnen gelangen nach Italien und werden dort fälschlicherweise als Bio-Ware deklariert, was zu unverdienten lukrativen Gewinnen führt. So etwa läuft der Betrug ab, der viele Bioprodukte betreffen kann. In Italien hatte vor allem die Firma Sunny Land ihre Finger im Spiel, unterstützt von einer geschmierten Kontrollstelle. Was der “Kassensturz” sehr gut präsentierte, waren die weiten Folgen dieser Betrügereien. Denn Schweizer Importeure verkauften falsch deklariertes Futter an die Bauern, was zu falsch deklariertem Fleisch und falsch deklarierten Eiern führt. Ein bemerkenswerter Beitrag, der viele Konsumentinnen und Konsumenten hellhörig machen musste. Wer Bio hört, isst nicht zwingend Bio.

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Kassensturz vom 3.1.2012: dichtes Auffahren

6. Januar 2012 · Keine Kommentare

In einem gut visualisierten Beitrag hat der “Kassensturz” das Problem des zu dichten Auffahrens auf der Strasse thematisiert. Wer den sicheren Abstand nicht einhält oder gar drängelt, kann gebüsst werden. Bis drei Monate Führerausweisentzug kann man so herausfahren. Das ist auch gut so. Wer aber erlebt, dass kurz vor der Nase des eigenen Wagens ein anderer Wagen auf die eigene Spur einschwenkt, steht vor einem Dilemma: Bremst man nicht ab, riskiert man einen auffahrtsunfall vorne und dazu eine Busse. Bremst man, riskiert man einen Auffahrtsunfall von hinten, bei dem sich der Vordermann elegant davonmachen kann. Der Beitrag hat zwar zum Problem hingeführt, aber keine Lösung sichtbar gemacht.

Interessant und für viele überraschend dürfte der Hinweis gewesen sein, dass es unter den permanent auf der linken Spur fahrenden Automobilisten viele Langsamfahrer gibt. Wann fährt einer “permanent” auf der linken Spur? Linksfahrer sind kaum richtig zu büssen, obwohl sie Ärger und Probleme produzieren.

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Kassensturz vom 3.1.2012 über Kinderskihelme

6. Januar 2012 · Keine Kommentare

Auf Schweizer Skipisten müssen Kinder keinen Helm tragen, aber sie tun gut daran, es zu tun. Deshalb machen es 95 Prozent der Kinder auch. Der “Kassensturz” hat acht Helme getestet und herausgefunden, dass das Modell Cloe von Head als ungenügend bezeichnet werden muss. Der Helm fiel durch. Ein “Sehr-Gut” erreichte nur Hi-fi von Red, dieser Helm kostet CHF 160. Angebracht war die Bemerkung, dass es natürlich wenig hilft, den besten Helm zu tragen, aber ihn nicht richtig anzuziehen.

Helme sind ein altes “Kassensturz”-Lieblingsthema. Um Skihelme allgemein war es schon am 25. November 2008 gegangen, am 20. Oktober 2009 und am 19. April 2011 befasste er sich mit dem Velohelm und am 14. April 2009 mit dem Töffhelm. Da könnte man ja auf den Gedanken kommen, es sei genug. Wenn 95 Prozent aller Kinderköpfe geschützt sind, muss man auch nicht gross für das Helmtragen werben.

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edelight – Appetit auf Shopping

28. Dezember 2011 · Keine Kommentare

Puristen unter den Pizza-Liebhabern möchten Pizza nicht nur den ganzen Tag über essen, sondern sie auch nachtsüber geniessen. Kein Problem!

Auf edelight findet man unter vielen attraktiven Angeboten auch den Pizza-Schlafsack, der mit feinen Pilzen belegt ist und auf jeden Fall die richtige Wärme garantiert. Wer die Festivalsaison 2012 stilsicher bewältigen und Blicke auf sich ziehen will, ist mit diesem Schlafsack sehr gut bedient. Bonne nuit et bon appétit!

Aber die Seiten Design von edelight hält noch weitere Überraschungen bereit. So die Pferdchen-Kerze, die so schön ist, dass man sie nur ungern anzünden und den hellblauen Wachs nur mit Widerwillen vergehen lassen will. Man kann sich den berühmten Rudolf mit der roten Nase, der in der Adventszeit hoch über dem Hamburger Weihnachtsmarkt über die Köpfe fliegt, in die Stube holen und ihn dort leuchten lassen. Oder man versetzt seine Gäste mit dem Comfort Dispenser in Erstaunen, diese Edelrolle eignet sich nicht nur als Sitzgelegenheit, auf ihr können sich Kinder austoben und müde Gäste erholen. Wer also auf die Design-Seiten geht, wird sie nicht so rasch wieder verlassen. Ein Geheimtipp ist edelight auch für Leute, die ihre Wohnung mit ungewöhnlichen Möbeln einrichten wollen.

Bildquelle: fuckyeahtobitobsen.tumblr.com

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biergenuss – der Durst liest das Schweizer Biermagazin

26. Dezember 2011 · Keine Kommentare

“Wir haben es vermisst; ein Magazin für unsere Leidenschaft: Ein Magazin für Geniesserinnen und Geniesser, in deren Kühlschrank nebst einem hellen Lager in der Büchse auch Spezialitätenbiere darauf warten, stilvoll getrunken zu werden”, schreibt Chefredaktor Reto Rudolf. Und weiter: “Wir wollen mehr wissen über die Brauerei, welche unseren Gerstensaft herstellt. Wie schmeckt ein Alt, ein Draft, ein Bock, ein India Pale Ale, ein Stout und weitere Bierstile, welche in der Schweiz gebraut werden? Wer steht im Sudhaus? Wie viele Liter unseres Lieblingsgetränks verlassen die Brauerei? Wo ist welche Sortenvielfalt anzutreffen? In welchem Lokal gibt es mehr als nur eine «Stange» zum geniessen? Welches Bier wird zu Muscheln und Meeresfrüchten serviert? Wo wird die nächste Bieridee umgesetzt?”

Es sei an der Zeit, dem Schweizer Bier und der Schweizer Braukunst eine würdige Bühne zu geben. Mit «biergenuss – dem Schweizer Biermagazin». Als erste bier.region wird  Graubünden mit seinen acht aktiven und biersteuerpflichtigen Brauereien vorgestellt. Im bier.portrait steht Gerry Farrell, ein britisch-schweizerisch-amerikanisches Energiegemisch, der sein Schweizer Bier mal anders braut, im Mittelpunkt. Tom Leibundgut, der in Chur sowohl die Gastronomie als auch die Politik aufmischt, steht im bier.interview Rede und Antwort. Schliesslich lässt sich im bier.thema die dunkle Seite des Bieres entdecken.

Vier Ausgaben pro Jahr – das Abonnement kostet CHF 42.

Wer Bier liebt – und wer tut das nicht! -, kann sich auch regelmässig im Blog tun. Wer nicht weiss, was bier-tapas sind, erfährt es hier. Es fehlt hier wahrhaftig nicht an gluschtigen Rezepten.

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