Das Inserat verspricht kostbare Teppiche zu Schnäppchen-Preisen: Ein angeblicher Liquidator behauptet, künstlerisch wertvolle und seltene Orientteppiche zu verkaufen. Im Beitrag gab der “Kassensturz” nützliche Kauftipps. Man sollte die Ware genau anschauen und sich ein Rückgaberecht vorbehalten, war vielleicht der wichtigste Ratschlag. Im Zentrum des Beitrags stand eine von AMSF, Zug, durchgeführte Liquidation, an der Fachleute die Teppiche und auch ihre Preise genauer unter die Lupe nahmen. Die Preise sind vielfach überhöht, lautete das Fazit. AMSF führe Kunden mit ihren Inseraten und mit angeblichen Schnäppchen in die Irre, hiess es wörtlich. Ein hilfreicher Beitrag, der viele ahnungslose und kauffreudige Besucher von Liquidationen wecken dürfte.
Kassensturz vom 23.2.2010: Teppich-Liquidationen
23. Februar 2010 · 1 Kommentar
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Kassensturz vom 23.2.2010: Fantrikots im Test
23. Februar 2010 · Keine Kommentare
Fussballfans bezahlen für ein Trikot ihres Lieblingsvereins sehr viel Geld. «Kassensturz» hat die Original-Fantrikots der zehn Super-League-Mannschaften auf Verarbeitung und Haltbarkeit getestet und sagt, welche Fussballtrikots top sind und welche Leibchen auf den Abstiegsplätzen landen.
Der “Kassensturz” liess die Leibchen von zehn Super-League-Clubs testen. Das deutsche Institut Hohenstein untersuchte zuerst die Verarbeitung und stellte fest: Beim Basler Leibchen war die Saumnaht nicht in Ordnung, beim YB-Trikot das Halsloch nicht in der Mitte und bei Xamax gab es sogar Löcher im Leibchenstoff. Wie aber reagieren die Leibchen auf das Waschen? Am besten weg kam der Schweizer Meister FC Zürich, mit 5.8 Punkten, gefolgt von Bellinzona mit 5.2 und YB mit 5.1 Punkten. Am Tabellenende findet man das Leibchen des FC St. Gallen, Note 3.8.
Frage: Weshalb hat man nicht an Stelle der Clubs die Lieferanten verglichen? Da gibt es doch einen hart umkämpften Artikelproduzenten-Markt, auf dem sehr viel abgeht. War das zu kompliziert?
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Kassensturz vom 23.2.2010: um Pension geprellt
23. Februar 2010 · Keine Kommentare
Eine Angestellte merkt, dass ihr Chef die Pensionskassen-Beiträge zwar von ihrem Lohn abgezogen, jedoch nicht in die Pensionskasse einbezahlt hat. Der Arbeitnehmerin droht ein Verlust von mehreren Tausend Franken. «Kassensturz» sagt, worauf zukünftige Rentner bei ihrer Kasse achten müssen. Der Rat an die versicherten Arbeitnehmer, doch nachzuprüfen, ob ihr Arbeitgeber die Beiträge auch vorschriftsgemäss weiterleitet, war sicher nicht falsch, wenn auch nicht neu. Weshalb wird langweiliger Stoff in einem aktuellen Informationsmedium präsentiert? Wird uns der “Kassensturz” nächstens noch die Rechtschreiberegeln erklären?
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Kassensturz vom 23.2.2010: zu teure Markenartikel
23. Februar 2010 · Keine Kommentare
Migros verkauft neu auch Coca Cola, Pampers und Nescafé. Ob die neue Konkurrenz die Preise für Konsumenten senken wird, ist fraglich. Denn die Markenartikel-Multis und Händler setzen alles daran, den Preiswettbewerb zu behindern. Aus dem Beitrag wurde deutlich, dass die Hersteller den Grossverteilern bewusst andere Packungsgrössen lieferten, oft auf deren Wunsch. “Markenhersteller und Grossverteiler”, heisst es wörtlich auf der Website des “Kassensturz”, “wollen möglichst viel Profit machen. Deshalb verhindern sie oftmals, dass Konsumenten identische Produkte miteinander vergleichen können. Dadurch können Grossverteiler viele Produkte teurer verkaufen … auf dem Buckel der Konsumenten.” Sattsam bekannte Erscheinung auf dem Markenartikelmarkt – jetzt ist sogar der “Kassensturz” darauf gekommen.
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Kassensturz vom 23.2.2010: Kastrationen
23. Februar 2010 · Keine Kommentare
Seit Jahren beteuert die Fleischbranche: Die Ebermast sei die beste Lösung für das Tierwohl, auf Kastration könnte dann verzichtet werden. Länder wie Holland oder Deutschland haben bereits im grossen Stil auf die Ebermast umgestellt. Nur in der Schweiz bleiben Bauern und Detailhändler untätig.
Über genau diese Situation hat der “Kassensturz” schon am 10. Februar 2009 berichtet, siehe Kassensturzblog. Kommt jetzt das schweinische Thema alle Jahre wieder? So neu war der Bericht wirklich nicht. Seit 1. Januar 2010 dürfen Ferkel nur noch mit Betäubung kastriert werden, immerhin. Im Bericht wurde aber der Trend deutlich, auf Kastration überhaupt zu verzichten und stattdessen auf Ebermast zu setzen. Eberfleisch stinke nicht, hiess es. Trotzdem hörte man, dass Eberfleisch, das schlecht rieche, anderen Zwecken zugeführt wird, zum Beispiel der Wurstproduktion. Das wars dann auch schon.
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Websites nutzen ihr Konversionspotenzial schlecht
20. Februar 2010 · 1 Kommentar
Was versteht man beim Webauftritt eines Anbieters unter Konversion? Laut Namics AG, selber eine erfahrene und grosse IT- und Webdienstleisterin in Deutschland und in der Schweiz, bedeutet Konversion das “Durchführen einer vom Anbieter einer Website gewünschten Handlung durch einen Interessenten”. Das kann das Einholen einer Information heissen, Download einer Informationsbroschüre oder Kaufentscheid. Man spricht dabei von Conversion Rate Optimization CRO und misst die Konversionsrate, indem man die ausgelösten Aktionen in ein Verhältnis setzt zur Besucherzahl der Website. In Deutschland üblich sind Werte zwischen 2 und 4 Prozent, heisst es in einer Medienmitteilung der Namics.
Nun hat Namics zusammen mit der European Business School EBS im Jahr 2009 insgesamt 16 Websites von Anbietern untersucht, die in den Sparten Mobilfunk oder Consumer Electronics, beziehungsweise als Drogerien oder Discounter am Markt aktiv sind. Das Resultat: Die Websites verraten ein grosses Optimierungspotenzial. Nur wenige Unternehmen lenken den Nutzer optimal auf das gewünschte Ziel aus, berichtet Namics. Der Konversionsprozess ist also alles andere als optimal gelöst, und das ist für den Anbieter doch von zentraler Bedeutung. Die Konversionsraten deutscher Shops, schreibt Namics, liegen deutlich unter den vergleichbaren Werten in den USA.
Die Ergebnisse der Studie finden sich auf der Website von Namics. Dieses Unternehmen, das 280 Mitarbeitende beschäftigt, bringt für Optimierungen von Websites ein bemerkenswertes Knowhow ein, das sich an vielen gelungenen Beispielen dokumentieren lässt, etwa an der neuen Website der Deutschen Bahn oder an jener von Coop.
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Kassensturz vom 16.2.2010: Partner-Abzocke
16. Februar 2010 · Keine Kommentare
Ein Mitarbeiter einer Partnervermittlung ergaunerte von einer alleinerziehenden Mutter Tausende von Franken. Seit Jahren berichtet «Kassensturz», wie Partnersuchende mit Lügen auf 0900er-Nummern gelockt werden. Im Beitrag wurde gezeigt, wie das läuft, und Abklärungen des “Kassensturz” bestätigten es: Die Anrufer werden möglichst lange auf der Leitung gehalten, ein Kontakt mit anderen Interessenten wird nicht hergestellt oder dann vorgetäuscht. Konkret genannt wurden Phonedating, das laut Bundesamt für Kommunikation klar gegen das Gesetz verstiess, und Live-Channel. Die Behörden sperrten einige Nummern, was die Gauner in den Callcenters nicht daran hindert, mit ihrer Single-Abzocke weiterzumachen. Hier setzt unsere Standardfrage an: Weshalb bohrt der “Kassensturz” hier nicht weiter?
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Kassensturz vom 16.2.2010: Olivenöl im Test
16. Februar 2010 · Keine Kommentare
Ein feines Olivenöl lassen sich viele Konsumenten etwas kosten. Doch die Preisunterschiede sind gross und immer wieder decken Labors Etikettenschwindel auf. «Kassensturz» zeigt, wie unterschiedlich Olivenöl produziert wird und lässt edle AOC-Produkte auf Herkunft und Geschmack testen. Die Herkunft, so zeigte der Beitrag auf, wurde durchwegs korrekt deklariert. Auch erhielt keines der Öle eine Ungenügendnote. Mit einem “sehr gut” schnitt “Fine Food (Marché) am besten ab. Ein Beitrag, den man ebenso gut nur auf der Website hätte belassen können. Weshalb da teure Kamerateams unterwegs sein müssen, ist nicht einzusehen.
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Kassensturz vom 16.2.2010: hohe Eigenmieten
16. Februar 2010 · 2 Kommentare
Für Hauseigentümer ist der Eigenmietwert ihres Hauses eine grosse Belastung. Sie leben seit Jahren in ihrem eigenen Haus und müssen dafür immer mehr Steuern bezahlen. Das empfinden viele der Betroffenen als willkürlich und unfair. Nun ist dieses “Kassensturz”-Thema in der Schweiz ein jahrzehntealtes Thema. Es beschäftigt die Parlamente und die Medien in regelmässigen Wellen, so dass es nicht erstaunt, wenn auch der “Kassensturz” auf eine Welle springt. Sein Tipp immerhin: Wenn der Steuerpflichtige mit der Neueinschätzung und dem höheren Wert für die unentgeltliche Nutzung nicht einverstanden ist, soll er den bisherigen (tieferen) Betrag einsetzen. Dabei kann er sich auf den Rat des Immobilienexperten Lorenz Heim stützen.
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Kassensturz vom 16.2.2010: Bio-Hochpreise
16. Februar 2010 · 1 Kommentar
Ob Rüebli, Milch oder Eier: Für Bio-Produkte müssen Konsumenten viel mehr Geld bezahlen als für konventionell hergestellte Lebensmittel. Die Preisunterschiede sind gewaltig, das belegen neuste Zahlen. «Kassensturz» zeigt, wie Detailhändler und Bio-Bauern den Wettbewerb behindern und so die Preise hoch halten.
Vor allem wurde klar, dass Bio-Produkte, wie viele Konsumenten täglich erleben, teurer sind als konventionelle und dass die Preisunterschiede oft viel grösser sind als die Beträge, welche an die Bio-Bauern zusätzlich gehen. Professor Reiner Eichenberger von der Universität kritisierte, dass die Verwendung unterschiedlicher Labels den direkten Preisvergleich erschwere. Ein Thema, für den Zuschauer allerdings schwer nachvollziehbar, war der Entscheid von Bio Suisse, dass Discounter ihre Bio-Produkte nicht mit der Knospe auszeichnen dürfen. Wichtige Bio-Suisse-Partner wie Coop, so hiess es, würden so von der Discounter-Konkurrenz geschützt. Das bedeute Marktbehinderung, wurde im Beitrag gesagt. Ein nicht ganz leichter, aber trotzdem hilfreicher Beitrag.





