Die Aussage dieses “Kassensturz”-Beitrags: Viele Pharmakonzerne halten Studien, die über ein Medikament negative Aussagen enthalten, zurück, so dass ein viel zu positives Bild entsteht und der Umsatz steigt. Als Beispiele genannt wurden Edronax, ein Antidepressivum von Pfizer, und andere Medikamente. Peter Jüni, Professor am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern, lieferte glaubhafte Aussagen dazu, die auch nicht gerade beruhigten, und vom Kölner Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen war sogar zu hören, dass bis zu 60 Prozent der Studien nicht oder nicht richtig publiziert werden. Eine berunruhigende Situation, die den Ruf nach einer obligatorischen Registrierung von Studien nachvollziehbar macht. Umsetzbar ist ein solches Obligatorium wohl kaum. Deshalb bleibt der Beitrag, auch wenn er interessante Inhalte vermittelte, ohne Wirkung – leider.
Kassensturz vom 22.6.2010: negative Studien zu Medikamenten bleiben unter Verschluss
28. Juni 2010 · Keine Kommentare
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Kassensturz vom 15.6.2010: freier Warenverkehr
28. Juni 2010 · Keine Kommentare
Ab 1. Juli gelten neue Rahmenbedingungen für den freien Warenverkehr mit der EU. Über einige Folgen dieser Marktöffnung bot der “Kassensturz” ein sehr gutes Gespräch mit Michael Beer, dem Chef Lebensmittelsicherheit des BAG. “Sehr gut” deshalb, weil auf bange Konsumentenfragen klare und jederzeit verständliche Antworten gegeben wurden. Quintessenz der Aussagen Beers: Der Konsument muss die Verantwortung übernehmen, wenn er ein Lebensmittelprodukt wirklich einschätzen will, d. h. er muss die Zutatenliste lesen und interpretieren.
Es tauchen jetzt neue Produkte auf, die Vielfalt nimmt zu. Aber die Qualität wird nicht immer Schritt halten, weil auch Produkte, die geringere Ansprüche erfüllen, mit dabei sind. Das BAG wird nach wie vor für Sicherheit sorgen, unter anderem mit Bewiligungen, die für neue Produkte aus dem Ausland einzuholen sind. Der Konsument wird, wie Beer sagte, mit “verschiedenen Qualitäten” konfrontiert. Ein unspektakulärer, aber bemerkenswerter Beitrag des “Kassensturz”.
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Kassensturz vom 15.6.2010 über Nahrungslügen
16. Juni 2010 · Keine Kommentare
Leuchtende Erdbeeren auf dem Joghurt-Beeren – aber dahinter stecken nur 0.8 Prozent Erdbeerkonzentrat. Hinter “Fantastic Cherry”, dem Migros-Tee, liegen nur Kirschenstiele. Zusatzstoff E262 statt echter Essig in den “Vinegar Chips” von Zweifel. Leider sind solche Fehlleistungen, die der Konsument als Nahrungslügen empfindet, nach geltendem Recht möglich. Auch die Kennzeichnungsverordnung verbietet diesen schlimmen Unfug nicht. Der “Kassensturz” zeigte erfreulicherweise diese Schummelei klar auf, einmal mehr, aber mehr als ein Hinweis auf die Deklaration schaute auch diesmal nicht heraus. Ob man das nicht mit einer prominenten Website lösen könnte, einem virtuellen Pranger? Der “Kassensturz” erweist sich da als rat- und ideenlos.
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Kassensturz vom 15.6.2010 über Klappvelos
16. Juni 2010 · Keine Kommentare
Ein Thema, das der “Kassensturz” mit Recht gründlich angegangen ist: Klappvelos sind in Mode gekommen und sehr beliebt. Da war ein Test mit elf Modellen sicher gerechtfertigt und das Resultat von grossem Zuschauerinteresse. Mit Note 5.1 am besten schnitt Dahon (Mü P24) ab, das für 1395 CHF zu haben ist. Auf nächsten Plätzen landeten teurere Velos wie Brompton (M6R) und Riese-Müller (Birdy). Aber im Prinzip sind günstigere Velos nicht die besseren, obwohl die Website des “Kassensturz” dies behauptet. Leopard (Folding cat) für 359 CHF erhielt nur Note 3.9.
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Kassensturz vom 15.6.2010 über Dachbetrug
16. Juni 2010 · Keine Kommentare
Unnütze oder schlecht ausgeführte Sanierungen auf dem Dach – der “Kassensturz” präsentierte vor allem zwei Sünder, die teure Rechnungen hinterlassen: Chaiyo Lietmann, der im Januar 2010 in Untersuchungshaft gesteckt wurde wegen vorgeworfenen Wuchers und Betrugs, und Felix Meinhards Firma BJK. Die Tipps dazu waren eher dürftig: dem Branchenverband anrufen und sich über die Firma erkundigen, ferner die Rechnung prüfen (korrekte MWSt-Angaben stünden für eine saubere Rechnung, hiess es). Da hätte man etwas mehr erwarten dürfen, so erschien das Thema reichlich isoliert.
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Kassensturz vom 15.6.2010: Zahlungsgedächtnis
16. Juni 2010 · Keine Kommentare
Viele haben vom Inkassobüro Intrum Justitia – einem alten “Kassensturz”-Kunden – eine Zahlungserinnerung erhalten und bezahlen dann auch, obwohl keine Schuld mehr vorliegt. Davon profitiert offenbar auch die Firma Mode & Preis GmbH, die in Liquidation steckt. Ein kleiner Remember des “Kassensturz” an die Adresse von Konsumenten, die ein schlechtes Zahlungsgedächtnis haben, mehr wurde leider nicht daraus.
Am 26. Januar 2010 hatte der “Kassensturz” über Intrum Justitia berichtet wegen falscher Bonitätsangaben, siehe Kassensturzblog. Das Thema Fichenfehler hatte der “Kassensturz” eine Woche vorher schon aufgegriffen, auch darüber berichtete das Kassensturzblog.
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Kassensturz vom 8.6.2010 über Nespresso-Kapseln
9. Juni 2010 · 1 Kommentar
Kaffeekapseln im Expertentest, bewertet wurden Aussehen, Geruch, Geschmack, Ausgewogenheit und Nachgeschmack. Und dies nicht nur beim Nespresso-Original (Nespresse Arpeggio von Nestlé), sondern auch bei maschinenkompatiblen Nachahmern, nämlich L’Or Forza (Sara Lee), Casino Pur Arabica (Ethical Coffee) und Ne-cap (Ne-cap). Die Bewertungen fielen genau in dieser Reihenfolge aus. Das Original schwang mit Note 5.0 obenauf, die drei Nachahmerprodukte erreichten nicht einmal 4 Punkte. Interessant wäre es natürlich gewesen, auch einmal die Produzenten der Abfüllmaschinen zu zeigen. Da hätte sich die Rychiger AG in Steffisburg, vorübergehend in Nestlé-Besitz, jetzt ein Management Buyout, aufgedrängt – ein überaus interessantes und innovatives Unternehmen.
Nespresso von Nestlé hatte schon 2008 den ersten Rang erreicht, wie aus dem “Kassensturz”-Beitrag vom 18. November 2008 hervorging, im Kassensturzblog wurde darüber berichtet. Im Blog Hummeltour wurde die Nespresso Boutique in Hamburg präsentiert (Beitrag vom 5. Mai 2009).
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Kassensturz vom 8.6.2010 über TV-Geräte
9. Juni 2010 · Keine Kommentare
Wer so kurz vor der Fussball-WM in Südafrika noch immer kein gutes Fernsehgerät angeschlossen hat, mag auf der Website des Kassensturz die Testresultate vergleichen. Der Beitrag im “Kassensturz” informierte über Gerätetypen (vor allem Flachbildschirme, HD usw.), Empfangsmöglichkeiten und Zusatzgeräte. Das Gros der Zuschauer dürfte gelangweilt zum Kühlschrank gegangen sein, wo der Biervorrat für die WM lockt.
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Kassensturz vom 8.6.2010 über die Feuerwehr
9. Juni 2010 · 1 Kommentar
Für eine Hunderettung fakturierte die Regensdorfer Feuerwehr eine Rechnung von CHF 2000. Ob der Einsatz mit so vielen Kräften angemessen und die Rechnung berechtigt war oder nicht, werden die Gerichte zeigen. Ein nicht sehr lebensnotwendiger Beitrag, oder präziser: ein höchst überflüssiger Beitrag des Schweizer Fernsehens. Was soll dieser Unsinn?
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Kassensturz vom 8.6.2010 über “Managed Care”
9. Juni 2010 · Keine Kommentare
Das Schweizer Gesundheitssystem leidet, unter anderem unter einem falschen Anreizsystem, weil die Ärzte möglichst viel eingreifen und verordnen wollen, was die Krankenkassenprämien hochtreibt. Nun ist im Parlament die Vorlage “Managed Care” in Bearbeitung, die von einer freien Arztwahl absieht und HMO oder Hausarzt-Netzwerke vorschreibt. Wer in der Arztwahl frei bleiben will, soll mehr zahlen. Als Beispiel wurde die HMO-Gruppenpraxis von Sanacare in Bern gezeigt. Das Thema ist dem treuen ”Kassensturz”-Zuschauer ziemlich vertraut. Gut am neuen Beitrag war, dass das Pro und Kontra gut aufgezeigt wurden, so dass der Zuschauer als mündiger Bürger seine eigene Meinung bilden kann.






