Kassensturz, Kassensturzblog, Ronald Roggen

K A S S E N S T U R Z B L O G

Für Frustopfer des “Kassensturz” und alle, die beim Konsumieren auch etwas denken

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Vision

Vision

Das Schweizer Fernsehen ist an bestimmte Auflagen gebunden und wird teilweise gebührenfinanziert. Da halten wir es für eine Selbstverständlichkeit, dass das (zahlende) Publikum nicht einfach eine passive Rolle übernimmt und sich nicht nur berieseln oder wo möglich zum Opfer machen lässt. Das Publikum soll sich aktiv engagieren, das Wort ergreifen, sich wehren. Das ist ja bei einem Mediengefäss, das die kritische Konsumentenoptik pflegt, geradezu zwingend.

 

Der vorliegende Medien-Watchblog übernimmt ein Stück weit diese Funktion, indem es kritisch begleitet und eine eigene Meinung aus Publikumssicht kundtut. Damit wird auch Medienkompetenz angestrebt, denn diese besteht zu einem schönen Teil darin, dass man beim Medienkonsum eigenständig wahrnimmt und interpretiert. Viel wichtiger als Insider- und Fachwissen ist ein intaktes Sensorium mit viel Aufmerksamkeit und genug Distanz.

 

Aus privater Initiative heraus kann dies natürlich nicht immer optimal geschehen. Aber im Ansatz wenigstens sei dieser Versuch gewagt. Wer uns unterstützen will, möge bitte mit uns Kontakt aufnehmen (s. Impressum). Wer uns kritisieren will, schreibe das bitte ins Gästebuch.

 

Dieses Gästebuch liegt übrigens für alle offen und lesbar da. Wie schön wäre es, wenn das Schweizer Fernsehen einmal oder – besser – regelmässig darüber berichten würde, welche eigenen Fehler es erkennt, warum es wo gescheitert ist, wo es Pannen gab und wo der Erfolg offensichtlich auf der Hand lag.

 

AuseinandersetzungWir im Publikum hören leider nicht viel von dieser Sendekritik, die es bei den Printmedien in Form der Blattkritik natürlich auch gibt. Dabei: Ein O-Ton aus einer solchen Sitzung könnte doch das Medium unerhört menschlich und vor allem nachvollziehbar machen. Und brächte einen tüchtigen Schuss Pfeffer in die Informationssparte des Schweizer Fernsehens! Weshalb nehmt ihr diese Chance nicht wahr?

 

An welchen Idealen messen wir nun die Beiträge des “Kassensturz”? Wir halten hier einige wichtige Kriterien fest – im Sinne einer Vision:

 

Anstand

Ausreden lassen

statt Hickhack.

 

Austausch

Interaktion

statt Monolog.

 

Breite

Breite Themenvielfalt

statt ewig gleiche Kerben.

 

Engagement

Anreiz zum Mitdenken beim Gebührenfernsehen

statt zur passiven Belustigung.

 

Fairness

Auseinandersetzung auf Augenhöhe

statt An-die-Wand-Drücken im Studio.

 

Fakten

Faktentreue statt

Vorurteile.

 

Farbe

Differnezierte Farbenwelt

statt Schwarz-Weiss.

 

Glaubwürdigkeit

Argumentieren und belegen

statt nur behaupten.

 

Gratis

Unentgeltliche Vollinformation

statt Verkauf via KTipp.

 

Kontroverse

Kontrovers

statt anwaltschaftlich.

 

Kreativität

Ideen

statt 0815-Beiträge

 

Lösungen

Lösungssuche

statt Streitsucht.

 

Medienkompetenz

Aufforderung zur Mediendistanz

statt zur Fernsehsucht und -Hörigkeit.

Meinungsbildung

Animation

statt Belehrung.

Neuzeit

Moderne Aufgeschlossenheit

statt düstere Inquisition.

Nutzeffekt

Nutzen stiften

statt Scherbenhaufen.

Professionalität

Professionell

statt nur effekthaschend.

Qualitätsanspruch

Qualität

statt Quote.

Redefreiheit

Freie Plattform

statt Treibjagd.

Relevanz

Bedeutungsvolles

statt Spässe am Rand.

Sprache

Klare Sprache

statt Geschwätz.

Titel

„Konsumkritik“ als Programm

statt „Kassensturz“ als Worthülse.

Transparenz

Transparent

statt Mauschelei.

Unabhängigkeit

Sachlichkeit

statt Indoktrinierung.

Verantwortung

Verantwortungsbewusst

statt wildes Dreinhauen.