Ein Watchblog für den “Kassensturz”
Ronald Roggen hat das Blog www.kassensturzblog.com gestartet, um die Sendungen des Fernsehmagazins Kassensturz kritisch zu begleiten. Roggen, Dr. phil., früher Journalist in Luzern, Zürich und Bern, seit 2008 Kommunikationsberater in Hamburg, hält sich bei seinen Bewertungen an eine Vision. Diese Idealvorstellung zeigt auf, was seiner Meinung nach ein Konsumentenmagazin im Schweizer Fernsehen leisten sollte – und was nicht. In dieser Vision spielen nicht nur Themenvielfalt und Kreativität eine Rolle. Sondern auch die Forderung, dass jede Auseinandersetzung fair und auf Augenhöhe erfolgt, also den Befragten nicht an die nächste Studiowand drückt.
Nach Auffassung des Bloggers dürfen Sendungen wie jene des “Kassensturz” nicht einfach unreflektiert wirken. Vielmehr müsse sich bei einem Mediengefäss, das die Konsumentenoptik betone, das Publikum eine eigene Meinung bilden können, zunächst über die präsentierten Produkte, dann erst recht über die Präsentation und damit das Medium selber. Ein srg-eigenes Foren und Blogs schafften diese Distanz unmöglich. Konsequenterweise ist dieses Watchblog seinerseits offen für Feedbacks zu seinen Berichten.
Das Blog basiert auf Wordpress und einer Gestaltung von Dezzain Studio. Für die Gruselbilder durfte in der Gallerie von Senator Watrin im Hamburger Carolinenviertel geschmökert werden.
Das Blog bietet ausser Berichten zum “Kassensturz” auch solche über Unternehmen, Dienstleistungen, Produkte, Bücher und anderes mehr.
Im Blog finden Verärgerte auch einen Frustservice an. Mit diesem Service können verärgerte Zuschauer ihren Frust loswerden, wenn ihnen das nicht bereits durch Kommentare gelungen ist. Ein Glossar hilft ihnen beim Begreifenwollen des “Kassensturz”.




