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	<title>K A S S E N S T U R Z B L O G &#187; gfs-zürich</title>
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	<description>Für Frustopfer des "Kassensturz" und alle, die beim Konsumieren auch etwas denken</description>
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		<title>Schweizer Spender erhöhen ihre Spenden</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 06:08:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. R.</dc:creator>
				<category><![CDATA[gfs-zürich]]></category>
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		<description><![CDATA[Spendenmonitor 2008 des gfs-zürich]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gfs-zh.ch"><img class="size-full wp-image-4563 aligncenter" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="gfs-zürich" src="http://www.kassensturzblog.com/wp-content/uploads/2011/03/gfs-Logo.jpg" alt="" width="481" height="93" /></a>Erneut hat das Forschungsinstitut <a href="http://www.gfs-zh.ch">gfs-zürich</a> nach dem Spenderverhalten der Schweizerinnen und Schweizer gefragt. Angesprochen wurden 1540 Personen. Das Ergebnis erstaunt: Das Spendenvolumen der Privathaushalte stieg auf 1,2 Milliarden Schweizerfranken, das ist nach dem Tsunami-Jahr 2005 der zweithöchste Betrag. Im Jahr 2010 hat es zwar genug Ereignisse gegeben, die den Spender ansprachen (Haiti), aber der Zuwachs ergab sich anderswo, nämlich beim einzelnen Spender. Es waren nicht mehr Spender, sondern die einzelnen Spender griffen tiefer in die Tasche. So stieg die durchschnittliche Spendensumme pro Haushalt von 458 auf 694 Franken, das sind 51 Prozent mehr! Als ausgesprochen spendefreudig erwiesen sich ältere und gut gebildete Menschen. Davon profitiert haben alle Spendenzwecke. Gespendet wurde in 69 Prozent aller Schweizer Haushalte, 2005 waren es 81 Prozent gewesen.</p>
<p>Vgl. <a title="Kassensturzblog" href="http://www.kassensturzblog.com/2009/04/06/aufschlussreiches-spenderverhalten-2008/">Spendenmonitor 2008</a>.</p>
<p>Zwischen 2008 und 2009 veränderte sich das durchschnittliche Spendenvolumen kaum, es verblieb bei rund 450 Franken. Wurde 2008 noch eine Totalsumme von 830 Millionen gespendet, so waren es ein Jahr später 842 Millionen. 2009 spendeten übrigens 72 Prozent aller Haushalte.</p>
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		<title>Tolles gfs-zh-Tool: Kundenzufriedenheit messen!</title>
		<link>http://www.kassensturzblog.com/2011/01/06/hilfreiches-tool-von-gfs-zh-kundenzufriedenheit-messen/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 17:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. R.</dc:creator>
				<category><![CDATA[gfs-zürich]]></category>
		<category><![CDATA[gfs-zh]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenzufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tool]]></category>
		<category><![CDATA[zufrieden]]></category>
		<category><![CDATA[Zufriedenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[gfs-zh-Tool misst die Kundenzufriedenheit]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kassensturzblog.com/wp-content/uploads/2011/01/gfs-zh-Tool.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4244" title="gfs-zh-Tool" src="http://www.kassensturzblog.com/wp-content/uploads/2011/01/gfs-zh-Tool.jpg" alt="" width="478" height="338" /></a></p>
<p>Nur zufriedene Kunden kommen wieder. Aber wer stellt die Zufriedenheit fest? Das Forschungsinstitut gfs-zürich bietet eine kostengünstige Möglichkeit. Mit dem «Kundenzufriedenheits-Monitor für KMU» stellt das Institut ein kostengünstiges Tool zur Verfügung (rund CHF 5000). Interessierte Unternehmen stellen je 60 Adressen von Zulieferern und Kunden zur Verfügung, mit denen in letzter Zeit geschäftliche Kontakte bestanden haben. Den Ansprechpartnern wird ein Ankündigungsschreiben über Sinn und Zweck der Untersuchung zugeschickt. gfs-zürich garantiert dabei die Anonymität der befragten Kunden und Lieferanten. Aus den 60 zur Verfügung gestellten Adressen werden dann je 30 computer-unterstützte Interviews geführt.</p>
<p>Das interessierte uns. Deshalb stellten wir Dr. Andreas Schaub vom Forschungsinstitut gfs-zürich einige Fragen:</p>
<p><strong>Kundenzufriedenheit ist ein weiter Begriff – was genau erheben Sie, wenn Sie die Zufriedenheit der Kunden erkennen wollen?</strong></p>
<p>gfs-zürich misst die Zufriedenheit der Kunden mit der Termineinhaltung, dem Preis-/Leistungsverhältnis, Servicequalität, Qualität des Produktes oder der Dienstleistung, etc.  Wie schätzen die Kunden die Zukunft der Firma, den Ruf, die Produktepalette? Welches sind die Erwartungen an die Firma seitens der Kunden? Ergänzend wird neben der Zufriedenheit auch die Wichtigkeit der genannten Aspekte abgefragt. Erst in der Kombination erhält man ein Bild, was den Firmen erfolgsversprechende Verbesserungen ermöglicht. Speziell an unserem Verfahren ist eine hohe Standardisierung, um auch KMUs die Möglichkeit zu bieten zu günstigen Konditionen eine Messung durchzuführen. Natürlich ist genügend Raum auch für firmenspezifische Fragen.</p>
<p><strong><span id="more-4240"></span>Können Sie uns eine konkrete Situation bezeichnen, in der solche Abklärungen für ein Unternehmen sinnvoll sind?</strong></p>
<p>In regelmässigen Abständen würde ich eine Kundenbefragung eigentlich jeder Firma empfehlen. Das Ziel wäre dann abzuklären, ob das Fremd- und Selbstbild, ob die Eigen- und Kundenbedürfnisse noch übereinstimmen oder ob Anpassungen nötig sind. Wenn dann alles in Ordnung ist, dann umso besser!  Besonders gewinnbringend sind Kundenbefragungen wenn sich die Situation einer Firma ändert. Dabei können dies hausgemachte Änderungen sein &#8211; Umstrukturierungen, Führungswechsel &#8211; oder externe Änderungen &#8211; veränderte Konkurrenz- oder Marktbedingungen oder auch technologische Veränderungen. In einem solchen Umfeld &#8211; und vor allem, wenn man die Veränderungen im Vergleich mit früheren Umfragen hat -, besitzt man mit einer Kundenbefragung ein gutes Kontroll- und Qualitätssicherungsinstrument in einem.</p>
<p><strong>Stehen gewisse Branchen im Vordergrund? Oder kommen Industriebetriebe genauso in Frage wie ein Dienstleistungsunternehmen?</strong></p>
<p>Eigentlich kommt eine Kundenzufriedenheitsbefragung für alle Branchen in Frage. Der Fokus der Fragen ändert sich allenfalls etwas. Eventuell gewinnen die Lieferanten eine grössere Bedeutung und müssen in die Befragung mit eingebunden werden. Aber wenn Firmen nur für wenige Kunden arbeiten &#8211; z.B. weil sie sehr klein sind oder sehr spezialisiert sind &#8211; dann muss man sich schon fragen, ob eine Kundenzufriedenheitsbefragung wie wir sie mit dem KMU-Kundenzufriedenheitsmonitor vorhaben, Sinn macht.</p>
<p><strong>Wie läuft das mit den Benchmarks?</strong></p>
<p>Die Standardisierung des Vorgehens erlaubt, sofern genügend Firmen mitmachen, einen Benchmark. Die Resultate der eigenen Firma werden den Resultaten aller anderen anonymisiert und aggregiert zur Verfügung gestellt. Im Idealfall hätte man sogar pro Branche genügend Antworten, was den Wert des Benchmarkes deutlich erhöhen würde. Ein Resultat wäre zum Beispiel, dass das Preis-/Leistungsverhältnis der eigenen Firmen im Vergleich zur Konkurrenz als sehr gut wahrgenommen wird, aber die Termineinhaltung zu wünschen übrig lässt. Ob das dann für den Rückgang in der Auftragslage verantwortlich ist, ist dann etwas, was in der Interpretation der Resultate &#8211; zusammen mit den Verantwortlichen der Firma &#8211; eruiert werden muss.</p>
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		<title>TV löst Zeitung ab, Internet und Lokalradios legen zu</title>
		<link>http://www.kassensturzblog.com/2010/06/07/tv-lost-zeitung-ab-internet-und-lokalradios-legen-zu/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 11:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. R.</dc:creator>
				<category><![CDATA[gfs-zürich]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Fernsehen löst die Zeitung als Leitmedium ab, die Internetnutzung nimmt zu. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.kassensturzblog.com/wp-content/uploads/2010/06/Media-J.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3167" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Weniger Zeitung - mehr TV und Internet" src="http://www.kassensturzblog.com/wp-content/uploads/2010/06/Media-J.jpg" alt="" width="488" height="275" /></a></p>
<p>Bereits fast 40 % gehen täglich rein, immer mehr Schweizerinnen und Schweizer nutzen regelmässig das Internet. Drei Viertel von ihnen gehen mindestens einmal pro Woche ins Netz, 38 % sogar täglich. Im Vergleich der meistgenutzten Medien hat das Fernsehen die Zeitung abgelöst. Dies zeigt die Univox-Studie „Kommunikation &amp; Medien“ des Forschungsinstituts gfs-zürich im Auftrag der Mediapulse Stiftung . Die nachfolgenden Aussagen sind einem Text Prof. Dr. Heinz Bonfadellis entnommen (Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich).</p>
<p>Obwohl sich die Medienlandschaft in den letzten Jahren stark verändert hat, bleiben die drei klassischen tagesaktuellen Medien im Medienvergleich auf hohem Niveau dominant. Allerdings hat das Fernsehen die Zeitung als Leitmedium abgelöst: Zwei Drittel (67 %) der stimmberechtigten Schweizerinnen und Schweizer schauen jeden Tag fern und 60 % greifen täglich zur Tageszeitung. Im Vergleich dazu hören nur noch 46 % täglich Radio. 80 % lesen oder blättern mindestens einmal pro Woche in einer Zeitschrift, aber nur knapp 60 % lesen regelmässig Bücher. Fast jede zweite befragte Person muss jedoch als unregelmässige bzw. sogar als Nichtleser(in) eingestuft werden.</p>
<p>Die Tageszeitung verliert schon seit längerem kontinuierlich an Leserschaft, auch wenn der Erfolg der Gratis-Pendlerpresse bei den jungen Leuten diesen Trend etwas abgeschwächt hat. Der Rückgang der Zeitungslektüre war in der Romandie stärker, d.h. in der Deutschschweiz gibt es noch 64 %, in der Westschweiz aber nur noch 50 % tägliche LeserInnen. Beim Fernsehen hingegen äussern sich nach einem Rückgang sowohl bei den SRG-Programmen wie bei den ausländischen Anbietern seit 2002 wieder deutliche Zuwächse. Beim Radio gibt es 11 % weniger tägliche Hörer als noch 2006 gemessen wurden, wofür in erster Linie kontinuierliche, ja fast dramatische Verluste bei den SRG-Programmen verantwortlich sind.</p>
<p>Der Aufstieg des Internets als Kommunikationsmedium geht ungebremst weiter. Gut 75 %; d.h. drei Viertel der Befragten nutzen das Internet zu Hause mindestens einmal pro Woche. Rund zwei Drittel gehören zum engeren Nutzerkreis, d. h. nutzen PC und Internet mehrmals pro Woche. Der Kreis der täglichen Nutzer beträgt 38 %, im Jahr 2000 machte deren Anteil erst 16 % aus. Seit dem letzten Survey von 2006 sind die Werte nochmals deutlich angestiegen, und zwar um 10 Prozentpunkte beim weiteren Nutzerkreis und um 9 Prozentpunkte bei den täglichen Nutzern.</p>
<p>Nur noch 20 % der Befragten haben 2009 explizit angegeben, keinen Zugang zum Internet zu besitzen bzw. dieses nie zu nutzen, d. h. 80 % der befragten Schweizerinnen und Schweizer hatten im November 2009 Zugang zum Internet zu Hause. Allerdings besteht auch in der Schweiz nach wie vor ein gewisser Digital Divide vor allem in Bezug auf das Alter und die Bildung: Zwei Drittel der Pensionierten und mehr als die Hälfte der Befragten mit nur Volksschulbildung sind auch heute noch vom Internet ausgeschlossen. Wenigstens bestehen inzwischen, wenigstens was den Zugang zum Netz betrifft, keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen mehr .</p>
<p>Zwischen den verschiedenen soziodemographischen Untergruppen bestehen zum Teil beträchtliche Nutzungsunterschiede: Die Nutzung der Printmedien – Zeitung und Bücher – ist deutlich intensiver bei Leuten mit höherer Schulbildung, höherem Lebensstandard und aktiverem politischen Verhalten. Frauen nehmen häufiger ein Buch, Männer und ältere Leute häufiger die Zeitung zur Hand. Die Zeitungslektüre ist zudem auf dem Land noch stärker verankert als in den Städten und ihren Agglomerationen. Der Anteil der täglichen Leser der Pendlerzeitungen ist bei der Gruppe der 18-39jährigen am grössten.</p>
<p>Die Fernsehnutzung segmentiert sich vor allem entlang den Dimensionen von Alter, Bildung und Urbanität, während sich die geschlechtsspezifischen, aber auch sprachregionalen Unterschiede stark eingeebnet haben. In der Romandie ist die Dauer des TV-Konsums aber nach wie vor höher ist als in der Deutschschweiz. Bei der Radionutzung macht sich das lokal­raumspezifisch unterschiedliche Angebot an Lokalradio-Programmen recht markant im Hörverhalten bemerkbar. In der Deutschschweiz stossen die Pro­gramme der privaten Lokalradios auf eine grössere Resonanz als in der Westschweiz, wo die SRG-Radioprogramme noch häufiger gehört werden. Wäh­rend die Radioprogramme der SRG besonders bei den Älteren , aber auch bei den politisch Inte­res­sierten am beliebtesten sind, ist die Akzeptanz der Lokalradios auf dem Land am höchsten.</p>
<p>Personen, die zu Hause das Internet täglich nutzen, sind nach wie vor – Stichwort: digitale Klüfte – männlich, jung, gebildet und verfügen über ein überdurchschnittliches Einkommen. Während beispielsweise mehr als 65% der Befragten mit hoher Bildung das Internet zu Hause täglich nutzen, tun dies nur gerade 42% der Befragten mit tiefem Bildungsniveau, was aber auch schon ein beträchtlicher Anteil ist. Immerhin haben sich die Unterschiede zwischen Männern und Frauen etwas abgeschwächt.</p>
<p>Die modernen Massenmedien werden nicht nur wegen ihrer Information genutzt, sondern auch zur Unterhaltung konsumiert. Allerdings besitzt jedes Medium bezüglich Information und Unterhaltung ein spezifisches Funktionsprofil. Als Informationsquel­len werden die Tageszeitungen von 57 % und das SRG-Fernsehen von 37 %, sowie die Lokalradios von 34% an erster oder zweiter Stelle genannt. Im Vergleich zum letzten Univox-Survey von 2006 erstaunt hier vor allem der Rückgang der Bedeutung des SRG-Fernsehens um 20%, während die Lokalradios, aber auch das Internet deutlich an Bedeutung gewannen. Das neue Medium Internet dient allerdings noch kaum als Quelle zur politischen Information. Nur gerade 8 % der Befragten geben an, das Internet regelmässig für Informationen aus der Politik zu nutzen und weitere 36 % tun dies immerhin ab und zu.</p>
<p>Bezüglich Unterhaltung stehen die ausländischen TV-Programme mit 77 % deutlich vor dem SRG-Fernsehen mit 55% an der Spitze. Die privaten schwei­zerischen Fernsehprogramme spielen sowohl bezüglich Information als auch bezüglich Unterhaltung nach wie vor nur eine geringe Rolle . Weiter fällt auf, dass sich die Funktion des Buchs als Unter­haltungs­medium in den letzten Jahren deutlich abgeschwächt hat, nämlich von 24 % (1998) auf 13 % (2009). Komplementär dazu hat sich die Unterhaltungsfunktion des Internets kontinuierlich verstärkt, und zwar von 13 % 2006 auf 21 % 2009. Der Anteil der Informationsnutzung ist beim Internet mit 24 % (2006: 21 %) nur noch leicht höher.</p>
<p>Für die Befragung 2009 des Univox-Moduls „Kommunikation &amp; Medien“ realisierte das Forschungsinstitut gfs-zürich im Auftrag der Mediapulse Stiftung vom 23. November- 15. Dezember 2009 insgesamt 718 persönliche Interviews mit stimmberechtigten Personen in der deutschen und der französischen Schweiz. Ausgewertet wurden die Daten am IPMZ-Institut für Publizistikwissenschaft der Universität Zürich.</p>
<p>Die Mediapulse Stiftung für Medienforschung mit Sitz in Bern hat den gesetzlichen Auftrag, Daten zur Verbreitung und Nutzung von Radio- und Fernsehprogrammen in der Schweiz zu erheben und an die Programmanbieter und die Werbewirtschaft weiterzugeben. Ihre Daten werden als Referenz anerkannt und geniessen Währungsstatus. Zur Mediapulse Gruppe gehören neben der Stiftung auch die Mediapulse AG und die Publica Data AG, gemeinsam erwirtschaften die Gesellschaften der Gruppe mit 27 Vollzeitbeschäftigen pro Jahr knapp 20 MCHF Umsatz.</p>
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		</item>
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		<title>Schweizer KMU zeigen sich zuversichtlich</title>
		<link>http://www.kassensturzblog.com/2009/10/23/schweizer-kmu-zeigen-sich-zuversichtlich/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 08:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. R.</dc:creator>
				<category><![CDATA[gfs-zürich]]></category>
		<category><![CDATA[gfs]]></category>
		<category><![CDATA[Kassensturzblog]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Ronald Roggen]]></category>

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		<description><![CDATA[43 Prozent der KMU erwarten für die nächsten zwölf Monate eine &#8220;unveränderte&#8221; Wirtschaftslage. 34 Prozent sind ausgesprochen zuversichtlich und antworten mit &#8220;eher positiv&#8221;. Nur 20 Prozent schätzen die Wirtschaftsentwicklung &#8220;eher negativ&#8221; ein. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage des Forschungsinstituts gfs-zürich hervor, diese Umfrage hatte der &#8220;Organisator&#8221; in Auftrag gegeben. Interessant sind auch die Einschätzungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1792" style="margin: 10px;" title="Entwicklung unverändert (grau), positiv (blau) oder negativ (rot) eingeschätzt." src="http://www.kassensturzblog.com/wp-content/uploads/2009/10/KMU-Umfrage-300x225.jpg" alt="Entwicklung unverändert (grau), positiv (blau) oder negativ (rot) eingeschätzt." width="300" height="225" /></p>
<p>43 Prozent der KMU erwarten für die nächsten zwölf Monate eine &#8220;unveränderte&#8221; Wirtschaftslage. 34 Prozent sind ausgesprochen zuversichtlich und antworten mit &#8220;eher positiv&#8221;. Nur 20 Prozent schätzen die Wirtschaftsentwicklung &#8220;eher negativ&#8221; ein. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage des Forschungsinstituts <a title="gfs-zürich" href="http://www.gfs-zh.ch/">gfs-zürich</a> hervor, diese Umfrage hatte der &#8220;Organisator&#8221; in Auftrag gegeben.</p>
<p>Interessant sind auch die Einschätzungen der eigenen Zukunft. Hier rechnet die Mehrheit mit einem Status quo, 44 Prozent der KMU erwarten jedoch eine positive Entwicklung.</p>
<p><span id="more-1782"></span>55 Prozent erwarten einen zunehmenden Preisdruck. Ein Problem ist auch die Zahlungsmoral, hier rechnen 61 Prozent mit einem Status quo und 30 Prozent erwarten sogar eine Verschlechterung.</p>
<p>Erfreuliche Zahlen ergeben sich bei den Angaben über geplante Investitionen. Über alle Branchen hinaus investieren 45 Prozent der KMU in der deutschen Schweiz in Firmengebäude und in die Räumlichkeiten, wobei viele über das rein Notwendige hinaus gehen. Sehr stark investziert wird in der Branche &#8220;Maschinen und Geräte&#8221;. 44 Prozent der befragten Unternehmen beschränken sich bei der Weiterbildung auf das Notwendigste, genau gleich viele gehen aber darüber hinaus. Am bildungshungrigsten ist der Dienstleistungssektor.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Finanzkrise: die Schweiz bleibt skeptisch</title>
		<link>http://www.kassensturzblog.com/2009/06/01/finanzkrise-die-schweizer-bevolkerung-bleibt-skeptisch/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 15:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald Roggen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[gfs-zürich]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Moneycab]]></category>
		<category><![CDATA[Ronald Roggen]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Thema Finanzkrise zeigen sich die Schweizerinnen und Schweizer überaus abwartend und skeptisch. Mehr noch: Sie glauben nicht, dass die Finanzwirtschaft ihre Lehren gezogen hat und selber aus der Krise findet. Dies ergab eine repräsentative Telefonumfrage des Forschungsinstituts gfs-zürich zwischen dem 23. März und 14. April 2009. Die Projektleitung lag bei Martin Abele. Ausführlich berichtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Ausgestanden - ne!" href="http://www.kassensturzblog.com/wp-content/uploads/2009/06/krisenkurve.jpg"><img style="width: 405px; height: 230px;" src="http://www.kassensturzblog.com/wp-content/uploads/2009/06/krisenkurve.jpg" alt="Ausgestanden - ne!" width="361" height="265" /></a></p>
<p>Beim Thema Finanzkrise zeigen sich die Schweizerinnen und Schweizer überaus abwartend und skeptisch. Mehr noch: Sie glauben nicht, dass die Finanzwirtschaft ihre Lehren gezogen hat und selber aus der Krise findet. Dies ergab eine repräsentative Telefonumfrage des Forschungsinstituts <a title="gfs-zürich" href="http://www.gfs-zh.ch/">gfs-zürich</a> zwischen dem 23. März und 14. April 2009. Die Projektleitung lag bei Martin Abele. Ausführlich berichtet <a title="Moneycab Presscab" href="http://moneycab.presscab.com/de/templates/?a=64030&amp;z=0">Moneycab </a>darüber.</p>
<p>56 Prozent denken, dass noch staatliche Eingriffe nötig sein werden, um die Finanzwirtschaft zu stützen. Nur 32 Prozent muten ihr die nötige Eigenkraft zu. Die Sprachregionen, die Altersgruppen und die Einkommensschichten zeigen bei dieser Einschätzung ein identisches Bild. Die Lehren gezogen? 42 Prozent sagen Nein, 32 sind zuversichtlich.    </p>
<p>Interessant in diesem Zusammenhang die Univox-Wirtschaft-Aussage vom vergangenen November: Nur noch 28 Prozent waren damals dafür, sich auf den globalen Weltmarkt auszurichten, deutlich weniger als drei Jahre früher, als es noch 46 Prozent waren. Der Anteil jener, die sich mehr dem Schweizer Binnenmarkt zuwenden wollen, stieg in den letzten drei Jahren von 10 auf 20 Prozent. Dies ist eine deutliche Aussage nicht ohne politischen Hintergrund.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schweiz fühlt sich kaum bedroht</title>
		<link>http://www.kassensturzblog.com/2009/05/08/schweiz-fuhlt-sich-kaum-bedroht/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 17:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald Roggen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[gfs-zürich]]></category>
		<category><![CDATA[Aduno]]></category>
		<category><![CDATA[Angstbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[Bedrohung]]></category>
		<category><![CDATA[Ronald Roggen]]></category>
		<category><![CDATA[Spendenmonitor]]></category>

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		<description><![CDATA[Für den Spätherbst 2008 zeigt das Schweizer Angstbarometer ein generell tiefes Angstgefühl. Dies geht aus einer Studie des Forschunginstituts gfs-zürich hervor. Die im Auftrag der Aduno-Gruppe getätigte Erhebung zeigte auf, dass der Index der Gesamtbedrohung von 5.4 auf 4.5 gesunken ist, wobei 10 für grosse Bedrohung und 1 für keine Bedrohung stehen. Zu diesem Bild [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Schweizer Angst 2000 bis 2008" href="http://www.kassensturzblog.com/wp-content/uploads/2009/05/bedrohungsindex.jpg"><img src="http://www.kassensturzblog.com/wp-content/uploads/2009/05/bedrohungsindex.jpg" alt="Schweizer Angst 2000 bis 2008" /></a></p>
<p> Für den Spätherbst 2008 zeigt das Schweizer Angstbarometer ein generell tiefes Angstgefühl. Dies geht aus einer Studie des Forschunginstituts <a title="gfs-zh" href="http://www.gfs-zh.ch/">gfs-zürich</a> hervor. Die im Auftrag der <a title="Aduno" href="http://www.kassensturzblog.com/?p=466">Aduno-Gruppe</a> getätigte Erhebung zeigte auf, dass der Index der Gesamtbedrohung von 5.4 auf 4.5 gesunken ist, wobei 10 für grosse Bedrohung und 1 für keine Bedrohung stehen. Zu diesem Bild passen die relativ gute Konsumentenstimmung 2008 und die Aussagen des <a title="Kassensturzblog" href="http://www.kassensturzblog.com/?p=566">Spendenmonitors</a>.  </p>
<p>Erstmals seit 1995 stand 2008 die ökologische Bedrohung an erster Stelle (5.3), gefolgt von physischer Gefährdung (4.9) und kultureller Bedrohung (4.6). Die Angst vor Entfremdung liegt an vierter Stelle (4.4), die solialökonomische Bedrohung (4.2) an fünfter und die Angst vor Isolation an sechster Stelle (3.2).</p>
<p>Bei der Angstdimension ökologische Bedrohung dominieren die Luft- und Wasserverunreinigung sowie die Klimaerwärmung die Liste, gefolgt von den Zersiedlungsproblemen, vgl. <a title="Kassensturzblog" href="http://www.kassensturzblog.com/?p=466">gfs-Erhebung zur Raumplanung</a>. An Bedeutung verloren hat hingegen die Frage der Energieverknappung. Je tiefer übrigens das Einkommen und die Bildung, desto höher die Wahrnehmung von Bedrohung.</p>
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		<title>Aufschlussreiches Spenderverhalten 2008</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 10:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald Roggen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[gfs-zürich]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Jahr 2008 spendete ein Schweizer Haushalt im Mittel 450 CHF für gemeinnützige Zwecke. Das Spendenvolumen, das 2007 auf 700 Mio CHF geschätzt worden war, stieg auf 830 Mio an. Dies geht aus einer Erhebung des Forschungsinstituts gfs-zürich hervor, dem sogenannten Spendenmonitor. Die Befragung erfolgte zwischen dem 3. Dezember 2007 und dem 29. November 2008. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Spendenverlauf in der deutschen Schweiz (oben) und in der Westschweiz" href="http://www.kassensturzblog.com/wp-content/uploads/2009/04/spenden-09.jpg"><img title="Spendenverlauf in der deutschen Schweiz (oben) und in der Westschweiz" src="http://www.kassensturzblog.com/wp-content/uploads/2009/04/spenden-09.jpg" alt="Spendenverlauf in der deutschen Schweiz (oben) und in der Westschweiz" hspace="8" vspace="8" align="left" /></a>Im Jahr 2008 spendete ein Schweizer Haushalt im Mittel 450 CHF für gemeinnützige Zwecke. Das Spendenvolumen, das 2007 auf 700 Mio CHF geschätzt worden war, stieg auf 830 Mio an. Dies geht aus einer Erhebung des <a title="gfs-zürich" href="http://www.gfs-zh.ch">Forschungsinstituts gfs-zürich</a> hervor, dem sogenannten Spendenmonitor. Die Befragung erfolgte zwischen dem 3. Dezember 2007 und dem 29. November 2008.</p>
<p>Die Ergebnisse legen überaus interessante Sachverhalte offen. Erstens spendet ein Mensch mehr, wenn er das Gefühl hat, ihm gehe es gut. Das war bis November 2008 im Vergleich mit der Vorjahresperiode offenbar stärker der Fall. Die Wirtschaftskrise hat zweitens den Spender noch nicht so stark geschüttelt, wie dies möglicherweise in der jetzigen Phase der Fall sein wird.</p>
<p>Drittens geht mit dem guten Selbstgefühl eine generell bessere Bewertung der Hilfswerke einher. In der Medienmitteilung des Instituts wird von einer &#8220;ungewöhnlich starken allgemeinen Imageverbesserung&#8221; gesprochen. Gemeint ist, dass die Werke als wirkungsvoller, mutiger, moderner, unbürokratischer und ungebundener erscheinen. Das gilt sicher für die Gesamtheit der 35 Auftraggeber-Werke: &#8220;Die Menschen übertragen also ihre eigene Verfassung auf die Einstellung zu den Organisationen&#8221; &#8211; eine höchst interessante Regel, die natürlich auch in umgekehrter Richtung spielen kann (schlechte Verfassung, schlechtes Abbild der Werke).</p>
<p><span id="more-566"></span>Diese Regel passt &#8211; viertens &#8211; gar nicht so schlecht zu einer anderen Entwicklung: Die Wahrnehmung der gemeinnützigen Organisationen in der Öffentlichkeit ist 2008 gesunken. Die Werke gaben, mit anderen Worten, weniger zu reden &#8211; auch negativ nicht. Dass die Inlandhilfe punkto Aufmerksamkeit hinter der Auslandhilfe zurückstehen muss, ist ein bekanntes Phänomen.</p>
<p>Innerhalb der Werke wurden &#8211; fünftens &#8211; jene mit dichter Medienpräsenz wie etwa die <a title="Rega" href="http://www.rega.ch/">Rega</a> und <a title="WWF" href="http://www.wwf.ch/de/tun/aktivwerden/index.cfm?gclid=CIf1oYCM3JkCFWNM5QodvkImXQ">WWF</a> stärker beachtet als die andern, das liegt ja in der Natur der Sache. So bedeutungslos ist also der Bekanntheitsgrad &#8211; vor allem auch die ungestützte Nennung eines Hilfswerkes &#8211; in der Schweiz nicht. Viele Hilfswerke wie etwa das <a title="SRK" href="http://www.redcross.ch/">SRK</a> profitiert davon, dass die Schweizerinnen und Schweizer dieses Werk einfach &#8220;gut dargestellt haben wollen&#8221;, sich also von allfälligen negativen Meldungen nicht beeinflussen lassen.</p>
<p>Das Aufdecken solcher Trends ist eine erfrischende Ergänzung zu dem, was die tagesaktuellen Medien an wenig haltbarem Futter anbieten. Das ist auch der Grund, weshalb im Kassensturzblog gelegentlich aus den Mitteilungen des Forschungsinstituts gfs-zürich zitiert, so am 17. Dezember 2008 zum Zusammenhang zwischen Konjunktur und der <a title="Kassensturzblog" href="http://www.kassensturzblog.com/?p=361">Akzeptanz der Kernenergie</a>, oder am 19. Januar 2009 über die <a title="Kassensturzblog" href="http://www.kassensturzblog.com/?p=411">Zukunftsfitness </a>der Schweizer Firmen. Im Blog <a title="time4talks" href="http://www.time4talks.com/?p=182">Time4talks</a> war am 19. Juni 2008 von einer weiteren Meldung des Instituts die Rede, nämlich von der Spendergunst 2007 für Natur- und Umweltschutz.</p>
<p>Der &#8220;Kassensturz&#8221; favorisiert den Augenblick einer Pfannenexplosion und scheint das, was sich über mehrere Tage hinaus &#8211; etwa unter dem Titel Finanz- und Wirtschaftskrise &#8211; zusammenbraut, herzlich wenig zu kümmern. Was sollen ihn das Spenderherz und die Moneten der Hilfswerke angehen, wenn der WC-Saugstöpsel dringend einer kritischen Quer- und Alternativbeurteilung verlangt! </p>
<p>Im Übrigen ist es recht reizvoll zu sehen, wer im Web die Medienmitteilung zum Spendenaufkommen überhaupt aufnimmt. Wir stiessen etwa auf die Website <a title="Jesus" href="http://www.jesus.ch/index.php/D/article/153/46346/">Jesus</a> oder <a title="Livenet" href="http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/476/46346/">Livenet</a>, das Portal der Schweizer Christen, und ähnliche Sites. Rechnen ist also durchaus christentauglich.</p>
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		<title>In der Schweiz wird zu viel Land verbaut</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 20:20:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald Roggen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist bemerkenswert, was die Schweizerinnen und Schweizer an Sensorium für raumplanerische Fragen entwickelt haben. Lange hiess es, Raumplanung sei überhaupt nicht lobbyfähig und für den Bürger zu abstrakt. Zur üppigen Rechtsprechung und zu einer reichen Bundesgerichtspraxis kamen jedoch viele konkrete Vorlagen auf Kantons- und auf Gemeindeebene. Das machte Raumplanung begreifbar und die Notwendigkeit des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Initiative" href="http://www.kassensturzblog.com/wp-content/uploads/2009/02/landschaft.jpg"></a>Es ist bemerkenswert, was die Schweizerinnen und Schweizer an Sensorium für raumplanerische Fragen entwickelt haben. Lange hiess es, Raumplanung sei überhaupt nicht lobbyfähig und für den Bürger zu abstrakt. Zur üppigen Rechtsprechung und zu einer reichen Bundesgerichtspraxis kamen jedoch viele konkrete Vorlagen auf Kantons- und auf Gemeindeebene. Das machte Raumplanung begreifbar und die Notwendigkeit des sinnvollen Umgangs mit dem Raum zu einem allgemeinen Wunsch.</p>
<p>So erstaunt es nicht, dass 1014 repräsentativ Befragte ihr Bedauern über das Verbauen unseres Bodens ausdrückten. Im Auftrag von <a title="Pro Natura" href="http://www.pronatura.ch/content/index.php?lang=1">Pro Natura</a> hat <a title="gfs-zürich" href="http://www.gfs-zh.ch/">gfs-zürich</a>, wie gewohnt professionell, nach 2006 und 2007 nun auch Ende 2008 eine Erhebung gemacht. In diesen Zeitabständen ist der Anteil jener deutlich gewachsen, die der Ansicht sind, dass die Siedlungsfläche auf dem heutigen Stand zu begrenzen sei. Dieser Anteil wuchs von 50 auf 54 und schliesslich auf 56 Prozent. Mehr als die Hälfte aller Befragten sind überzeugt, dass zu viel Land verbaut wird (52, 55 und 55 Prozent). Noch markant höher liegt der Anteil jener Leute, welche die Bautätigkeit in besonders schönen Landschaften einschränken möchten (80, 80 und 85 Prozent).</p>
<p>Das spricht eine deutliche Sprache. Das kritisch hinterfragte Bauzonen-Wachstum nimmt dessen ungeachtet weiter zu. So zeigt die Statistik 2008 des Bundesamtes für Raumentwicklung <a title="ARE" href="http://www.are.admin.ch/index.html?lang=de">ARE</a>, dass die heute ausgeschiedenen Bauzonen bis ins Jahr 2030 (!) völlig ausreichend sind, selbst wenn es dann in der Schweiz &#8211; entgegen allen Annahmen &#8211; 1,4 bis 2,1 Millionen Menschen mehr gäbe als heute. Da bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass die aktive Politik aus diesen Zahlen gute Schlüsse zieht. Vielleicht könnte auch das <a title="Raumkonzept Schweiz" href="http://www.are.admin.ch/dokumentation/00121/00224/index.html?lang=de&amp;msg-id=20772">&#8220;Raumkonzept Schweiz&#8221;</a> den Anstoss zu einer anregenden Diskussion geben.</p>
<p><a title="Initiative" href="http://www.kassensturzblog.com/wp-content/uploads/2009/02/landschaft.jpg"><img title="Initiative" src="http://www.kassensturzblog.com/wp-content/uploads/2009/02/landschaft.jpg" alt="Initiative" hspace="8" vspace="8" align="left" /></a>Die Problematik findet sich natürlich auch in der <a title="Landschaftsinitiative" href="http://www.landschaftsinitiative.ch/">Landschaftsinitiative </a>wieder, die unter dem Titel &#8220;Raum für Mensch und Natur&#8221; läuft und an der Pro Natura beteiligt ist. Bekanntlich sind leider die Anliegen von Umwelt- und Landschaftsschutz auch von der Konjunktur abhängig, in rezessiven Zeiten spricht man weniger davon. Und wenn sich die Veränderungen schleichend vollziehen, werden sie kaum je medientauglich. Man müsste schon ein fotografisches und unbestechliches Auge wie das von <a title="Documenta Natura" href="http://www.documenta-natura.ch/home.html">Documenta Natura</a> über die Wiesen und Auen schweifen lassen und harte Vergleichsfotos in die Medien bringen, um die Zeitgenossen aufzurütteln.</p>
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		<title>Stromkunden fragen nach Preis und Branchenruf</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 09:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald Roggen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[gfs-zürich untersuchte das Verhalten der Zürcher Stromkunden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Strompreise sind in der Schweiz mehr und mehr ein Thema, wir berichteten im <a title="Kassensturzblog" href="http://www.kassensturzblog.com/?p=212">Kassensturzblog</a> darüber, nachdem der &#8220;Kassensturz&#8221; am 21. Oktober 2008 die Strompreise thematisiert hatte.</p>
<p>Um das Verhalten und die Einstellungen von Grosskunden im Hinblick auf die Strommarktöffnung in Erfahrung zu bringen, liessen die <a title="EKZ" href="http://www.ekz.ch/internet/ekz/de/home.html">Elektrizitätswerke des Kantons Zürich ( EKZ)</a> vom Markt- und Sozialforschungsinstitut gfs-zürich diese Kunden befragen. Die Studie lässt sich im Detail nachlesen, auf der Website von <a title="Studie gfs-zürich" href="http://www.gfs-zh.ch/">gfs-zürich</a> oder jener der <a title="Studie EKZ" href="http://www.ekz.ch/internet/ekz/de/medien/medienmitteilung/archiv/2009/01/kundenbefragung.html">EKZ</a>.</p>
<p><span id="more-425"></span>Seit dem 1. Januar 2009 können Kunden mit einem Stromverbrauch von über 100 MWh pro Jahr ihren Stromlieferanten frei wählen. Bis heute nehmen jedoch nur sehr wenig freie Kunden am Markt teil. Von den gut 1700 marktberechtigten Kunden der EKZ hat lediglich ein Stromproduzent Netzzugang für eine seiner Contracting-Anlagen im EKZ Versorgungsgebiet beantragt. Ein zweiter Kunde hat Netzzugang beantragt, wechselt jedoch den Energielieferanten EKZ nicht.Tatsächlich ist gemäss Studie von gfs-zürich für die grosse Mehrheit der befragten Firmenkunden ein Anbieterwechsel im Moment kein Thema. Immerhin geben 30 Prozent der Firmen an, dass sie einen Wechsel des Stromanbieters im Rahmen der Marktöffnung in Betracht ziehen. Die meisten bereits in den nächsten zwei Jahren.</p>
<p>Der Haupttreiber für einen Wechsel ist der Preis. Der Strompreis ist für Grosskunden von wesentlicher Bedeutung. Mit zunehmendem Stromverbrauch wird er wichtiger. Knapp ein Drittel der Befragten gibt an, dass der Strompreis gar matchentscheidend ist. Er müsste allerdings verglichen mit heute mindestens 11 Prozent höher sein, damit ein Wechsel geprüft würde. Für EKZ Kunden ist der Preis etwas weniger wichtig als für Kunden anderer Stromanbieter.</p>
<p>Die Bereitschaft von Unternehmen, heute oder in Zukunft für ökologischen Strom mehr zu bezahlen, ist kaum vorhanden. Auch EKZ Geschäftskunden sind nicht bereit, für Ökostrom tiefer in die Tasche zu greifen. Gemäss Umfrage sind die freien Firmenkunden übrigens ziemlich sicher, dass in den nächsten 20 Jahren in der Schweiz zusätzliche Kernkraftwerke gebaut werden müssen.</p>
<p>Die grosse Mehrheit der Stromkunden beurteilt ihren eigenen Anbieter als „sehr zuverlässig“, ist mit den Leistungen &#8220;sehr zufrieden&#8221;. Beanstandet werden höchstens die Preispolitik sowie das Ernstnehmen von Kunden.</p>
<p>Die Strombranche als Ganzes hat jedoch bei den Grosskunden ein deutliches Imageproblem. Bei der Charakterisierung der Stromanbieter wählen die Befragten am häufigsten Begriffe wie &#8220;Abzocker&#8221;, &#8220;intransparent&#8221; und &#8220;monopolistisch&#8221;. 12 Prozent der Nennungen fallen auf positiv konnotierte Begriffe wie &#8220;fair&#8221;, &#8220;transparent&#8221;, &#8220;flexibel&#8221;, &#8220;kompetent&#8221; und &#8220;sympathisch&#8221;.</p>
<p>Die befragten Grosskunden geben weiter an, dass sie über die Marktöffnung unbefriedigend informiert wurden. Die Informationsleistung der Strombranche betreffend Liberalisierung bezeichnen sie als knapp genügend. Die EKZ jedoch habe ihre Kunden deutlich besser informiert als andere Anbieter.</p>
<p>Letzten Endes, so müssen wir ergänzend festhalten, wäre es der <a title="VSE" href="http://www.vse.ch/de/ueber-uns/der-verband.html">VSE</a> als Branchenverband, der wieder einmal etwas Tapferes leisten sollte hinsichtlich Image der Werke insgesamt. Leider nimmt der Verband das Prinzip &#8220;nationaler Verband mit lokaler Verankerung&#8221; etwas einseitig wahr, so dass man sich fragen kann, wo das Branchenimage wäre, wenn nicht die einzelnen grossen Werke in der Öffentlichkeit so aktiv wären.</p>
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		<title>Schweizer Unternehmen: geistige und körperliche Fitness fördern</title>
		<link>http://www.kassensturzblog.com/2009/01/19/schweizer-unternehmen-geistige-und-korperliche-fitness-fordern/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 16:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald Roggen</dc:creator>
				<category><![CDATA[gfs-zürich]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Flexibilisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Ronald Roggen]]></category>
		<category><![CDATA[swissstaffing]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Schweizer Wirtschaft im Wandel: Die Globalisierung verändert Produktionsprozesse und verstärkt den Wettbewerb. Die Personenfreizügigkeit öffnet den Schweizer Arbeitsmarkt für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Staaten. Und die Statistiken zeigen, dass die Erwerbsbevölkerung schrumpft und den Unternehmen eine Verknappung der Rekrutierungsbasis droht. Um herauszufinden, wie sich die Schweizer Unternehmen für die Zukunft rüsten, hat ihnen der Verband [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schweizer Wirtschaft im Wandel: Die Globalisierung verändert Produktionsprozesse und verstärkt den Wettbewerb. Die Personenfreizügigkeit öffnet den Schweizer Arbeitsmarkt für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Staaten. Und die Statistiken zeigen, dass die Erwerbsbevölkerung schrumpft und den Unternehmen eine Verknappung der Rekrutierungsbasis droht.</p>
<p>Um herauszufinden, wie sich die Schweizer Unternehmen für die Zukunft rüsten, hat ihnen der Verband der Personaldienstleister swissstaffing mit einer Befragung bei 1‘098 Firmen auf den Puls gefühlt. Durchgeführt wurde die Befragung vom <a title="gfs-zh" href="http://www.gfs-zh.ch">Forschungsinstitut gfs-zürich</a>. Weiterbildung, Gesundheitsförderung und Flexibilisierung sind die wichtigsten Stichworte dazu.  </p>
<p><span id="more-411"></span>Die am häufigsten genannte HR-Antwort auf die Globalisierung ist die Qualifikation der Mitarbeitenden mittels Weiterbildungsförderung. 61% der Unternehmen geben an, in die Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden zu investieren. Auch im Hinblick auf den demographischen Wandel und die Schrumpfung der Erwerbsbevölkerung möchten die meisten Schweizer Unternehmen mit Weiterbildungsförderung reagieren. Die am zweithäufigsten, von knapp der Hälfte (45%) der Unternehmen genannte Strategie zur Überwindung des Arbeitskräftemangels, ist die Förderung von Gesundheit und Work-Life-Balance (mehr über &#8220;Balance&#8221; im Blog <a title="time4talks" href="http://www.time4talks.com/?p=144">time4talks</a>).</p>
<p>Die Flexibilisierung der Arbeit ist eine kostensenkende Massnahme. Sie eignet sich darum als Antwort auf den globalisierungsbedingt gewachsenen Wettbewerb. Über die Hälfte (62%) der Schweizer Unternehmen setzt auf Arbeitsflexibilisierung: 23% der Unternehmen nutzen Temporärarbeit. Weitere 39% bevorzugen andere Formen flexibler Arbeit, meist Teilzeitarbeit oder flexible Arbeitszeitkalender.</p>
<p>Als Reaktion auf Globalisierung und demographische Alterung setzen die Schweizer Unternehmen eher auf Massnahmen, die auf den Erhalt der Arbeitsfähigkeit ihrer bestehenden Mitarbeitenden abzielen, eher als ausländische Arbeitskräfte oder bislang unterrepräsentierte Erwerbsgruppen (z. B. Frauen oder ältere Arbeitnehmende) rekrutieren zu wollen. &#8211; Das Positive an diesem Verhalten: Das innerbetriebliche Arbeitskräftepotential wird vollständig ausgeschöpft. Eine Verdrängung von Schweizer Arbeitskräften durch ausländisches Personal findet nicht statt. Der Wermutstropfen: Bislang entwickeln die Schweizer Unternehmen nur selten Strategien zur vollständigen Ausschöpfung des inländischen Personals. Insbesondere Frauen und ältere Arbeitnehmende bilden einen noch nicht ausgeschöpften Rekrutierungspool.</p>
<p>Der Bericht „Die Schweizer Unternehmen – zwischen Globalisierung, Personenfreizügigkeit und demographischem Wandel“ ist bei <a title="Swissstaffing" href="http://www.swissstaffing.ch">Swissstaffing</a> abrufbar.</p>
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