
Ein belastendes Thema, das sehr viele Menschen – vorab ältere – stark beschäftigt: Der Einsatz defekter Hüftprothesen mit anschliessenden Korrekturoperationen und Therapien noch und noch. Und dahinter DePuy/Johnson&Johnson, der sich mit detaillierten Erklärungen und klaren Gutmachungszusagen schwer tut. Gutes Zeichen für den “Kassensturz”, dass er die faden Ausflüchte des Herstellers als PDF zur Vergügung stellt. Seit Jahren besteht das Problem der lädierten Gelenke, und noch immer haben Menschen, die sich einer Operation unterziehen müssen, die Sicherheit, dass sie nachher besser gehen können als vorher. Ein Hersteller, der sich herausschwatzt, und eine Politik, die nicht den Finger auf die Wunde legt und behördliche Prüfungen vorgibt. Die Politik und die Verwaltung im Narkoseschlaf, nur der “Kassensturz” hat hier gute Arbeit geleistet. Leider wurden die Probleme nicht systematisch geortet, es gibt sie nämlich nicht nur bei den Kontrollen der fertigen Produkte, sondern auch beim Wechsel von der Forschung zur Produktion, auch in der Qualitätsprüfung in den Herstellerbetrieben, auch bei jener der Kliniken.







1 Kommentar ↓
1 Sommer // Jan 9, 2013 at 15:56
auch ich habe vorgestern erfahren, dass ich vor 13 Jahren ein schadhaftes Gelenk bekam. Das macht mir Angst und verunsichert mich!
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