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Für Frustopfer des “Kassensturz” und alle, die beim Konsumieren auch etwas denken

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Bier her! Hardwald-Aktionäre werden aktiv

Oktober 31st, 2012 · Kommentare

Die “Kassensturz”-Redaktorinnen und -Redaktoren sind keine Bierfreunde. Sie wissen nicht, was dieses traditionsreiche Getränk überhaupt ist. Ein Beitrag vom 27. Mai 2008 handelte über das Euro-Bier, aber richtig hingehauen hat dieser Beitrag nicht. Und sonst werden Bierliebhaber – und die Schweiz ist voll davon – im “Kassensturz” nichts finden. Obwohl sich die Branche sehr stark bewegt und überall interessante Marken auftauchen, von Bieren, die in der Region sehr geliebt werden. Die Brauerei Hardwald AG beispielsweise ist hellwach.

 

Die Brauerei Hardwald hat realisiert, dass der Durstsommer vorbei ist. In einem Brief an die Aktionäre stellt das junge, dynamische Unternehmen fest: „Die Brauerei Hardwald AG – wie wohl alle Brauereien – merken einen Umsatzrückgang, bedingt durch die tiefen Temperaturen, was für uns einerseits schade ist, weil wir nun die neu zugekauften Kapazitätserweiterungen haben und ohne Probleme liefern bzw. verkaufen können. Andererseits bietet uns die momentane Situation auch die Möglichkeit neue Kunden zu akquirieren, die wir in den vergangenen Monaten vernachlässigen mussten, da wir in den Sommermonaten aufgrund der grossen Nachfrage nach dem “Glattgold” gar nicht in der Lage waren zusätzliche, d.h. neue Kunden zu beliefern.“ Erfrischend transparent, diese Brauerei.

Der Verwaltungsrat der Brauerei Hardwald AG hat deshalb beschlossen, sämtliche Aktionäre anzuschreiben und zu bitten, als „Apostel“ der Brauerei Hardwald AG zu wirken und insbesondere für deren Bier, das feine „Glattgold“, zu werben. Den Aktionären wird die elektronische Version einer Postkarte zur Verfügung gestellt, die man natürlich per Mail anfordern kann.

Der Direktverkauf ab Brauerei ist in den Augen des Unternehmens sehr wichtig, da es dort in direkten Kontakt mit Aktionären und anderen “Glattgold”-Liebhabern treten kann. „Dass wir dabei auch eine höhere Marge generieren, als über einen anderen Absatzkanal, ist für uns, aber auch für Sie, geschätzte Aktionäre,  ein durchaus angenehmer Nebeneffekt“, schreibt der Verwaltungsrat. Der Abendverkauf wäre nach dem Samstag eine interessante Gelegenheit, zum “Glattgold” zu kommen.

Seit einiger Zeit bieten Aktionäre freiwillige Mitarbeit an – auch das ein sympathisches Zeichen. Die Brauerei reagiert darauf sehr positiv. Gerade für die  Einführung eines „Verkaufsabends“ unter der Woche wäre die Geschäftsleitung sehr dankbar für solchen Support. Haupteinzugsgebiet ist die ganze Region um den Hardwald – mit Zentrum Wallisellen – wo es bereits recht viele Aktionäre und auch Kunden (Restaurants und Wiederverkäufer) gibt. „Wir werden uns in nächster Zeit darauf konzentrieren, weitere Gastronomiebetriebe und auch Wiederverkaufsstellen in unserem Haupteinzugsgebiet für unser “Glattgold” zu gewinnen. Selbstverständlich können Sie als Aktionäre uns auch dabei behilflich sein: Persönliche Beziehungen, insbesondere zu gepflegteren Gaststätten im erwähnten Gebiet, können bei der Gewinnung von Neukunden sehr hilfreich – ja gar ausschlaggebend – sein.”

Patric Eggler ist Geschäftsführer der Brauerei Hardwald, die auf dem Zwicky-Areal Wallisellen produziert. Hier die URL der Brauerei: www.brauerei-hardwald.ch

Zurück zum “Kassensturz”: Weshalb befasst er sich nicht einmal mit den erfreulichen Initiativen kleiner Brauereien? Das wäre für das Publikum doch höchst interessant!

Tags: "Kassensturz" generell · Produkte

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