Modern, zügig und nutzergerecht – so etwa könnte man das neue Serviceportal der Sozialversicherungsanstalt Zürich SVA beschreiben. Die Website löst den vor zehn Jahren lancierten Internetauftritt ab und impliziert natürlich alle Fortschritte, die von Namics erkannt und nun umgesetzt wurden. Zügig: die 28 Hauptrubriken wurden auf vier reduziert. Wer rasch auf den Punkt kommen will, kann “Produkte” wählen. Private können über “Private” ihre Fragen loswerden, Unternehmen sinngemäss über “Firmen”. “SVA” bietet beiden die nötigen Hintergrundinformationen. Ausserdem lässt sich mit der Suchfunktion das Gewünschte finden. Was macht die SVA überhaupt? “SVA” anwählen, “Organisation” klicken, und schon weiss man, was dieser grosse Apparat im Wesentlichen tut. Das ist mit AHV und IV ein stattliches Pensum, das die SVA erfreulich publikumsnah abwickelt.
Medienschaffende werden bemängeln, dass die Medientexte nicht auf der Homepage direkt anwählbar sind. Und erst recht reklamieren sie, dass es überhaupt keine Medientexte gibt. Da hätte man tatsächlich auf der Navigationsleiste ganz oben neben dem Partnerweb ein “Media” einfügen können, das nicht nur zur Medienstelle, sondern auch zu pfannenfertigen Medientexten und -bildern führt.
Dazu kommen handfeste und praktisch ausgelegte Dienstleistungen: typische Kundensituationen helfen FAQ-artig auf die Sprünge, verschiedene Online-Rechner führen rascher zur Endzahl, wenn man Sozialversicherungsbeiträge, Familienzulagen und ähnliches berechnen will. Auch eine Rentenschätzung lässt sich vornehmen. Das Partnerweb der SVA Zürich ist die Internet-Plattform für die Arbeitgebenden im Kanton Zürich, hier braucht es ein Login.
Das alles serviert das Namics-produzierte Portal in einem attraktiven Kleid, mit dem das schwierige und oft etwas öde Versicherungsgeschäft es endlich schafft, Spass zu machen. Namics hat das CMS mit Day Communiqué verwirklicht, die bekannte IT-Beratungsfirma erstellte auch das Content Handbuch für das Erstellen von Webtexten. Letzten Endes wird man die SVA werten, und das geschieht über die Kriterien Einfachheit, Verständlichkeit, Direktheit. Dass man sich beim Surfen etwa im “privaten” Teil des Portals auch jung fühlen darf, darüber darf man sich natürlich freuen. Das hätte man von einer solchen Institution, der man vorschnell den Ausgleichskassenmief ankleben möchte, nicht erwartet.
Über Namics finden sich noch andere Berichte im Kassensturzblog und auch im Blog Time4talks. Kürzlich hat der Auftritt der Dachmarke mylife Diabetescare von Ypsomed von sich reden gemacht, auch hier war Namics am Werk. Im letztgenannten Bericht finden sich Links auf weitere Namics-Arbeiten.







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