Die Aussage dieses “Kassensturz”-Beitrags: Viele Pharmakonzerne halten Studien, die über ein Medikament negative Aussagen enthalten, zurück, so dass ein viel zu positives Bild entsteht und der Umsatz steigt. Als Beispiele genannt wurden Edronax, ein Antidepressivum von Pfizer, und andere Medikamente. Peter Jüni, Professor am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern, lieferte glaubhafte Aussagen dazu, die auch nicht gerade beruhigten, und vom Kölner Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen war sogar zu hören, dass bis zu 60 Prozent der Studien nicht oder nicht richtig publiziert werden. Eine berunruhigende Situation, die den Ruf nach einer obligatorischen Registrierung von Studien nachvollziehbar macht. Umsetzbar ist ein solches Obligatorium wohl kaum. Deshalb bleibt der Beitrag, auch wenn er interessante Inhalte vermittelte, ohne Wirkung – leider.
Kassensturz vom 22.6.2010: negative Studien zu Medikamenten bleiben unter Verschluss
Juni 28th, 2010 · Kommentare
Tags: "Kassensturz"-Beiträge






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