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Für Frustopfer des “Kassensturz” und alle, die beim Konsumieren auch etwas denken

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Kassensturz vom 9.3.2010 über Fertighäuser

März 9th, 2010 · Kommentare

Bereits jeder fünfte private Hausbauer entscheidet sich für ein Fertighaus. Neue Anbieter wie Coop und Otto’s drängen in den Markt und offerieren schlüsselfertige Häuser ab 300′000 Franken. «Kassensturz» hat geprüft, wie günstig diese Häuser tatsächlich sind und sagt, worauf Hauskäufer achten müssen.

Die Angebote von Coop findet man auf der Website, selbstverständlich kann man die Häuser auch besichtigen. Im Kassensturzbeitrag wurde kritisiert, dass Kellergeschosse fehlten. Hier wie auch bei den andern Angeboten (Otto’s, Marty) kommen Kosten für Werkleitungen, Aushub und Umgebungsarbeiten dazu, laut “Kassensturz” sind es beim Coop-Fertighaus zusätzlich 214 000 Franken, Grundstück noch nicht eingerechnet. Bei Otto’s sollen die Mehrkosten 110 000 Franken betragen, bei Marty 97 000.

Mit diesen unzulässigen Vergleichen hinkt der “Kassensturz” gerade auf zwei Beinen. Die Häuser sind ja erstens unterschiedlich konstruiert und bedingen auch unterschiedliche Zusatzaufwendungen. Wenn schon, hätte man auch Material- und Fertigungsqualität, Beratung, Service und anderes einbauen müssen. Dazu wäre der “Kassensturz” aber sicher nicht in der Lage gewesen. Zweitens sprechen Fachleute wie Othmar Helbling, Berater beim Hausverein Schweiz, von guter Qualität. Per Saldo dürften Fertighäuser gleich teuer zu stehen kommen wie individuelle, konventionelle Häuser. Bei welcher Variante gewinnt man mehr Zeit, wo gibt es den grösseren Ärger?

Diese aufwändige Übung hätte sich der Kassensturz sparen können, wahrhaftig.

Tags: "Kassensturz"-Beiträge

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