Unter dem Deckmantel gewinnbringender Schatzsuche prellen deutsche Aktienverkäufer ahnungslose Schweizer um Millionen Franken. Die Anlagegauner treiben ihr Unwesen seit Jahren. Die Justiz scheint machtlos. «Kassensturz» enthüllt, wie dreist Anlegern das Geld aus der Tasche gezogen wird.
Der “Kassensturz” beschrieb die Masche sehr gut, muss man sagen: Zuerst wird ein innovatives Produkt gesucht. Dann wird eine neue Firma gegründet, meist nur mit Briefkasten. Darauf kaufen die Initianten selber Aktien und verkaufen diese an potenzielle Investoren weiter, oft mit der Verheissung, man werde an die Börse gehen und es seien Gewinne zu erwarten. Damit locken sie Geld an, das aber häufig in die Taschen der Initianten verschwindet.
Dass die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) zuständig ist für das Verfolgen solcher Machenschaften, wurde im Beitrag gut aufgezeigt, mit Interview. Es wurden auch konkrete Firmen genannt. Mehr noch: Auf der “Kassensturz”-Website ist eine Liste “unbewilligter Institute” zu sehen, die allen Investitionswilligen zur Lektüre sehr empfohlen sei. Guter Beitrag, der auf Altem aufbaut, aber schön am Ball bleibt. Gut gemacht.





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