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Kassensturz vom 9.2.2010: Schweizer Produkt?

Februar 8th, 2010 · 1 Kommentar

Schweizer Rösti ohne Schweizer Kartoffeln, Schweizer Guetzli aus Importweizen, Bündnerfleisch aus Argentinien: Wie viel Rohstoffe aus der Schweiz müssen in Lebensmitteln sein, die mit dem Schweizerkreuz werben? Diese Frage entzweit die Bauern, die Konsumentenschützer und die Nahrungsmittelbranche.

Das Gute an diesem Beitrag war, dass er an die Vorlage anknüpft, die vom Schweizerischen Institut für Geistiges Eigentum ausgearbeitet wird: die Swissness-Vorlage. Sie soll regeln, wieviel Schweizerisches in einem Produkt stecken muss, damit es als schweizerisch angepriesen werden darf. Das ist bei Rohstoffen, die in der Schweiz überhaupt nicht heranwachsen, wie Kakao, kein Problem. Sehr wohl aber beim Weizen. Deshalb sind Biskuithersteller überaus skeptisch, ihr Weizen stammt aus Übersee. Positiv eingestellt sind jedoch die Bauern, deren Verbandspräsident Hansjörg Walter klarstellte, wie wichtig es für die Landwirte sei, ihre Produkte mit Herkunft, Qualität, Ökologie und tierfreundlicher Qualität zu markieren.

Offen und im Beitrag unerwähnt blieb die Frage, ob das Schweizer Image, mit dem so gerne geworben wird, im Ausland noch so viel zählt wie einst.

Tags: "Kassensturz"-Beiträge

1 Kommentar ↓

  • 1 Harald Jenk // Feb 8, 2010 at 19:25

    Bei Rösti und Güetzi ist sicher nicht die Herkunft der Rohstoffe entscheidend für den Geschmack. Beim Bündnerfleisch schmeckt das südamerikanische Fleisch vermutlich sogar besser.

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