Beängstigend: Zahlungsaufträge per Post sind nicht sicher. Kriminelle plündern mit einem simplen Trick das Alterskapitals eines 66-jährigen Rentners. Post und Banken weisen jede Verantwortung von sich. Der Rentner verliert über 100′000 Franken.
Das ist kein Einzelfall, warnt die Kantonspolizei Bern. Das ist alter Kaffee, sagen wir vom Kassensturzblog. Es sind immer wieder die Banden aus Schwarzafrika am Werk, wie schon so oft in den Medien beschrieben, dass man annehmen könnte, die Absender von Bank- und Postkontoaufträgen würden die Sache endlich begriffen haben. Ob eine Bank, die einen derart gefälschten Auftrag ausführt, dafür gerade stehen muss, ist eine Frage der Übermittlung. Hat sich der Kunde beim Einwerfen seines Umschlags an die Weisungen der Bank gehalten, haftet diese.
Weshalb aber Banken immer noch grosse Beträge von Konti abheben lassen, die eben erst eröffnet wurden, ist schleierhaft. Hier liesse sich doch bestimmt eine Sicherheit einbauen. So müssten die Bezüger sich mit einem Pass ausweisen (der dann auch fotokopiert wird) und das Konto dürfte innerhalb zweier Monate nicht geschlossen werden.





2 Kommentare ↓
1 Walser Peter // Feb 4, 2010 at 15:53
Postklau, sehr einfach. Beim Postamt Crissier im Léman-Centre überbordet der Briefkasten schon oft vor 11h morgens. Wenn der Schieber hochgehoben wird kommen die Briefe von selbst heraus (mir schon vorgekommen). Habe schon mehrer Male reklamiert, der Kasten wurde daraufhin geleert, am andern Tag wieder dasselbe.
2 Stöckli Lienhard // Feb 19, 2010 at 10:38
Kann Herrn Walser nur zustimmen. Hatte schon mehrmals die selben Probleme in Oerlikon und in Wallisellen, beide Male am Bahnhof und nicht nur ein Mal. Es ist wirklich ägerlich. Die Post kennt keinen Service Publique bezüglich Briefkästen. Auch die Standorte lassen sehr zu wünschen übrig.
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