Nutzlose Rheumageräte oder überteuerte Vitaminpräparate. Dubiose Telefonverkäufer schrecken vor nichts zurück. Auch nicht davor, eine Alzheimerkranke über den Tisch zu ziehen. Immer wieder berichtet «Kassensturz» über solche Maschen. Warum stoppen unsere Behörden diese Gaunereien nicht?
Die Behörden wollen aktiv werden, wie man dem Beitrag entnehmen konnte. 2010 soll das Thema im Parlament behandelt werden, involviert ist das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco.
Gewarnt wurde im “Kassensturz”-Beitrag vor der Versandgroup Holding und ihrem Callcenter. Noch konkreter: Vor den Chefs Roland De Vallier (Rheineck SG) und Marc René Crausaz (Wollerau SZ).
Per saldo war das ein gut präsentierter und sinnvoller Beitrag. Als besonders positiv hervorzuheben ist die Tatsache, dass der “Kassensturz” das Seco eingebunden hat. Nur: Woher bekam der “Kassensturz” überhaupt den Hinweis auf diese Machenschaften? Vom Seco? Von einer bekannten Konsumentenschützerin im Ständerat? Montiert da die Verwaltung oder die Politik ein Sendegefäss des Schweizer Fernsehens?






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