Rund 150 Millionen Franken geben die Schweizer Gemeinden jährlich für die Strassenbeleuchtung aus. Sie vergeuden viel Energie und Steuergeld. Grund: Viele Ortschaften verwenden veraltete Lampen. «Kassensturz» deckt auf: Fast die Hälfte aller Gemeinden könnte problemlos sparen, doch vielerorts fehlt das Interesse.
Viele Gemeinden hätten kein Interesse am Energiesparen, hiess es im Beitrag, der am Beispiel Langenthal zeigte: Der Anteil an stromfressenden Quecksilberdampflampen ist sehr hoch. Und um Mitternacht werden die Lampen nicht ausgeschaltet.
Interessant an diesem Beitrag: Die Schweizerische Agentur für Energieeffizienz (Safe) glaubt, dass der gesamtschweizerische Energieverbrauch um einen Drittel gesenkt werden könnte. Das ist bei 1000 Gigawatt-Stunden pro Jahr nicht wenig. Der Verbrauch heute entspricht einem Drittel der Stromproduktion von Mühleberg und kostet laut “Kassensturz” jährlich 150 Millionen Franken!
Plastisch aufgezeigt, sinnvoll in der Stossrichtung, anregend für Gemeindepolitiker – ein vortrefflicher Beitrag.






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