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Guerilla Griller fordern freien Whopper-Genuss!

Oktober 19th, 2009 · Kommentare

[Trigami-Review]

Auf - zum Burger King!

“WHOPPER for FREE” – mit diesem Schlachtruf ist in diesem Herbst eine turbulente Kampagne über Burger King hereingebrochen, die in der Schweiz und auch in Österreich für einiges Aufsehen sorgte und noch sorgt.

Dahinter steckt natürlich eine knallharte Marketingstrategie, nämlich den Bekanntheitsgrad zu erhöhen und die Marke zu festigen. Eine ausgesprochen kreative Strategie, wie sich zeigt, die geeignet ist, in Austrien wie in Helvetien die alten Trampelpfade von Werbung und PR zu verlassen und modern, mit modernen Mitteln und publikumsnah den Dialog zu führen.

Zunächst ging es auf Facebook los, wo man sich auch Fan eintragen kann, auch auf Twitter und natürlich erst recht auf den Videoportalen. Aber auch Radiostationen wurden nicht verschont, die Fundamentalisten des gnadenlosen Whopper-Konsums kaperten bekannte und auch beliebte Sender wie Radio Sunshine in der Zentralschweiz. Auch auf Plakaten prangte im Oktober die Kampfeslust leidenschaftlicher Whopper-Geniesser, wie das Bild nahe der Kapellbrücke in Luzern zeigt. Bereits munkelt man, dem berühmten Löwen, der an die mutige Tat der Schweizer Garde in den Tuilerien erinnert, würden inskünftig nur noch Whoppers verfüttert.

Der König der Tiere nach einem üppigen Besuch im Burger King beim Luzerner Bahnhof.

Immer wieder stürmten Undercover-Teams, sogenannte Guerilla Griller, die Stätten des Whopper-Genusses und fordern uneingeschränkten Zugang dazu: “Burger-Freiheit sans frontières”. Das Logo auf die Wand gesprüht, den leckeren Whopper geschnappt und weg! Selbst einem Rind wurde das Logo aufgesprüht. Bei den appetitbedingten Guerilla-Überfällen wurden die Angestellten gezwungen, Guerilla-Griller-T-Shirts überzuwerfen, dann entrollten die Whopper-Verrückten ein Transparent “Whopper for free” und setzten den Restaurantleiter kurzerhand vor die Tür – whoppern for free, jetzt wird zugepackt.

Die Fans zeigten sich bisher begeistert. Und schon gibt es whoppertaugliche Guerilla-Fashion überzuziehen. Überall waren sie am Werk, die Guerilla-Kämpfer im Namen der feinen Sache, immer mit Spray bewaffnet, bei nächtlichen Aktionen auf Plakaten, bei Attacken auf T-Shirt-Rückenteile, beim Verzieren einer Hauswand und auch beim Anschleichen auf den Rücken eines Girls im Schwimmbad.

Längst ist natürlich die Guerilla-Taktik auf die Blogosphäre übergeschwappt. MixedBlogs beispielsweise zeigte sich von der Whopper-Aktion sehr angetan und unterstützt solche Ideen, wäre sogar begeistert, wenn es sowas auch mit Gratis-Bahnfahren gäbe. Bluetime ist begeistert, Guerilla Griller seien ganz klar “Verteidiger des guten Geschmacks”.

Tags: Produkte · Trigami-Beiträge

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