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Für Frustopfer des “Kassensturz” und alle, die beim Konsumieren auch etwas denken

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Kassensturz vom 15.9.2009: schöner OP-Pfusch

September 14th, 2009 · Kommentare

Mit Schönheitschirurgie kassieren auch unqualifizierte Ärzte ab. Zwei Frauen sind schlimm zugerichtet worden. 12’000 Franken haben sie für die stümperhaften Brustoperation bezahlt. «Kassensturz» erfuhr, dass ein deutscher Arzt weder eine Schweizer Arbeitsbewilligung noch eine Fachausbildung hat. Gemeint war in diesem “Kassensturz”-Beitrag der Arzt M. H., der in Deutschland kein unbeschriebenes Blatt ist. Eine Berufsausübungsbewilligung hat er nicht, deshalb läuft bei der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich ein Verfahren. Schlimmer sind die Folgen, wie am Beispiel einer Brustoperation gezeigt. Die Wunden eiterten noch lange nach der Operation, richtig verheilt sind sie nie, die Nähte platzten. Eine üble Situation, ganz klar, aber für die Zuschauerinnen und Zuschauer ohne grossen Lerneffekt. Operationsfehler, oft auch hübsch als Kunstfehler umschrieben, gibt es hierzulande zuhauf. Das weiss sogar das Publikum.

Blogregie: Zu diesem Posting gab es Dutzende von Kommentareinsendungen, auch vom betroffenen Arzt selber. Das ist an sich schön, weil Blogs zum Diskutieren da sind. Aber bei dieser Menge und angesichts der Tatsache, dass die meisten Kommentatoren anonym blieben, kann das Blog für Kampagnen missbraucht werden, was nie Ziel des Kassensturzblogs ist. Deshalb wurden alle Kommentare am 12. Mai 2012 gelöscht.

Tags: "Kassensturz"-Beiträge