Verschiedene Produkte, die in Europa wie selbstverständlich gekauft werden, haben verheerende Folgen für den Regenwald etwa im Amazonasgebiet. Das war schon immer ein geeignetes Thema für ein konsumgerichtetes Informationsmagazin wie den “Kassensturz”. Am 23. Juni 2009 zeigte er auf, wie der Urwald illegal abgeholzt wird. Über 90 Prozent, vernahm man, umgehen mit dem Abholzen das Gesetz.
Wald vernichtet man in Brasilien, um neues Weideland für Rinder zu gewinnen. Das verhilft zu billigem Leder mit schlimmen Folgen. Das Leder der Gerberei Emme im Emmental stammt hingegen aus der Schweiz – es ist viermal so teuer wie das aus Brasilien, es kostet etwa 45 CHF pro Quadratmeter.
Adidas, Nike, Toyota, Ikea und Timberland sind Mitschuldige des gut geschilderten Handels, der dem Konsumenten leider nur zu selten aufzeigt, was er mit seinem Kauf dem Regenwald antut. Viele Produkte kann man gar nicht richtig zurückverfolgen, das macht die Situation noch um einiges schlimmer.
Der “Kassensturz” brachte erfreulicherweise auch die positive Seite. Migros, Coop und Manor nämlich erklärten, dass sie kein Fleisch mehr aus dem fraglichen Gebiet beziehen würden. Ob solche Massnahmen allerdings dem Regenwald und seinem ganzen Lebensraum weiterhelfen, ist mehr als fraglich.
Guter Beitrag – mit Greenpeace-Hintergrund.






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