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Finanzkrise: die Schweiz bleibt skeptisch

Juni 1st, 2009 · Kommentare

Ausgestanden - ne!

Beim Thema Finanzkrise zeigen sich die Schweizerinnen und Schweizer überaus abwartend und skeptisch. Mehr noch: Sie glauben nicht, dass die Finanzwirtschaft ihre Lehren gezogen hat und selber aus der Krise findet. Dies ergab eine repräsentative Telefonumfrage des Forschungsinstituts gfs-zürich zwischen dem 23. März und 14. April 2009. Die Projektleitung lag bei Martin Abele. Ausführlich berichtet Moneycab darüber.

56 Prozent denken, dass noch staatliche Eingriffe nötig sein werden, um die Finanzwirtschaft zu stützen. Nur 32 Prozent muten ihr die nötige Eigenkraft zu. Die Sprachregionen, die Altersgruppen und die Einkommensschichten zeigen bei dieser Einschätzung ein identisches Bild. Die Lehren gezogen? 42 Prozent sagen Nein, 32 sind zuversichtlich.

Interessant in diesem Zusammenhang die Univox-Wirtschaft-Aussage vom vergangenen November: Nur noch 28 Prozent waren damals dafür, sich auf den globalen Weltmarkt auszurichten, deutlich weniger als drei Jahre früher, als es noch 46 Prozent waren. Der Anteil jener, die sich mehr dem Schweizer Binnenmarkt zuwenden wollen, stieg in den letzten drei Jahren von 10 auf 20 Prozent. Dies ist eine deutliche Aussage nicht ohne politischen Hintergrund.

Tags: Allgemein · gfs-zürich

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