Für den Spätherbst 2008 zeigt das Schweizer Angstbarometer ein generell tiefes Angstgefühl. Dies geht aus einer Studie des Forschunginstituts gfs-zürich hervor. Die im Auftrag der Aduno-Gruppe getätigte Erhebung zeigte auf, dass der Index der Gesamtbedrohung von 5.4 auf 4.5 gesunken ist, wobei 10 für grosse Bedrohung und 1 für keine Bedrohung stehen. Zu diesem Bild passen die relativ gute Konsumentenstimmung 2008 und die Aussagen des Spendenmonitors.
Erstmals seit 1995 stand 2008 die ökologische Bedrohung an erster Stelle (5.3), gefolgt von physischer Gefährdung (4.9) und kultureller Bedrohung (4.6). Die Angst vor Entfremdung liegt an vierter Stelle (4.4), die solialökonomische Bedrohung (4.2) an fünfter und die Angst vor Isolation an sechster Stelle (3.2).
Bei der Angstdimension ökologische Bedrohung dominieren die Luft- und Wasserverunreinigung sowie die Klimaerwärmung die Liste, gefolgt von den Zersiedlungsproblemen, vgl. gfs-Erhebung zur Raumplanung. An Bedeutung verloren hat hingegen die Frage der Energieverknappung. Je tiefer übrigens das Einkommen und die Bildung, desto höher die Wahrnehmung von Bedrohung.







1 Kommentar ↓
1 Time 4 talks » Blog Archiv » Schweizer fordern: vermehrt Energie sparen! // Jun 7, 2009 at 10:16
[...] das Angstbarometer 2008 des gleichen Forschungsinstituts verrät, hat die Umweltproblematik auch bei der Einschätzung der [...]
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