Die Entwicklung bei “Cash” spricht Bände: 1989 war “Cash” als leichtverständliches Wirtschaftsmagazin lanciert worden und die Zeitung hatte leidlich Erfolg bis der Inseraterückgang im Sommer 2007 das Ende brachte. Ein Jahr zuvor hatte Ringier die Gratiszeitung “Cash daily” auf den Markt gebracht, ein Prinmedium, das immerhin eine Auflage von mehr als 110 000 Exemplare erreichte und auf “Cash” umgetauft werden konnte. Doch auch hier blieb der längerfristige Erfolg aus – im März 2009 wurde auch diese Zeitung eingestellt. 23 Stellen fallen dahin.
Was bestehen bleibt, ist die digitale Version. Die Umstellung war schon lange geplant, nun hat der Konjunkturrückgang die Termine vorverschoben. Und die Aussicht dieser Wirtschafts- und Finanzplattform sind gar nicht so schlecht. Die Cash-Website konnte im Web die Zahl der monatlichen Visits von 0,7 Millionen 2004 auf 2,5 Millionen 2009 steigern. Damit ist die Website die mit Abstand am häufigsten genutzte Wirtschafts- und Finanzplattform der Schweiz. Sie soll ausgebaut werden, in Richtung mobile Nutzung und e-Reader-Technologie. Foren und integrierte Blogs ergänzen das Angebot schon heute.






1 Kommentar ↓
1 Gratiszeitung "ch" gibt auf - was längst zu erwarten war | K A S S E N S T U R Z B L O G // Mai 5, 2009 at 10:29
[...] “Cash” präsentiert die bedrängte Printwelt bereits ihr zweites Opfer in diesem Jahr: die Gratiszeitung [...]
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