Sie erobern im Siegeszug den Markt und freuen sich auf gesunden Durst: Smoothies. Sie sind mehr als eine Modeerscheinung, die bieten Neues, vor allem Gesünderes, und das zu einem erstaunlichen Preis. Das Info-Magazin “Kassensturz” des Schweizer Fernsehens kennt sich leider in Märkten nicht so gut aus, deshalb liefert das Kassensturzblog alles Gewünschte.
Zuerst war hier von Innocent die Rede, dann von mySmoothie und schliesslich von der Saftfabrik Berlin. Sie alle unterscheiden sich nicht nur durch das Saftangebot, sondern auch durch Verpackung und Vertrieb.
Aber es gibt auch PurPur, aus Bad Schwartau, im Norden der Hansestadt Lübeck. Auch hier steht die 250-ml-Einheit im Vordergrund. Die Hersteller setzen auf 100 Prozent Frucht und verzichten auf Zuckerersatz, Aromastoffe und Konservierungsmittel. Fein schmecken Erdbeer/Banane (ergänzt durch Apfel) und auch Himbeere/Apfel (ergänzt durch Banane und Orange). Mit grossen Plakaten wird das feine Produkt beworben.
Nicht zu übersehen: true-fruits, wiederum nur aus Mark und Saft, ohne anderes. Die Philosophie ist klar:: true fruits – no tricks! Es gibt Purple (fünf Waldbeeren), Yellow, Pink, Orange und White (Kokos). Die Website enthält erfreulich viele Produktangaben, sie reichen von den Details der Zusammensetzung bis hin zum Nährwert des Fläschchens. True-fruits ist auch, was niemanden wundert, mehrfach ausgezeichnet worden.
Nun gibt es auch Leute, die der Smoothie-Community den Spass am Saft verderben wollen. Dazu gehört auch der Infodienst LEL, der zum Fruchtzucker sagt: Fruchtzucker (Fruktose) ist Inhaltsstoff vieler Obst- und Gemüsearten und gilt im Allgemeinen als gesund. Von diesem positiven Image wollen Hersteller profitieren, die ihre Produkte mit Aussagen wie „ohne Kristallzucker“ oder „mit der Süße aus Früchten“ bewerben. Doch ein Zuviel an Fruktose kann negative Auswirkungen haben. Fruktose führt zu keiner Insulinausschüttung und das Hungergefühl wird nicht gestoppt. Außerdem wird Fruktose leichter in Fett umgewandelt, da sie nicht in der Leber gespeichert werden kann. Das überschüssige Fett wird u. a. in den Fettdepots der Haut und der Organe abgelagert.
Mehr darüber im Beitrag Warnung vor Fruchtzucker.







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