Händler ersetzen Pastmilch zunehmend durch sogenannte ESL-Milch, die hocherhitzt und zum Teil mikrofiltriert wird. Doch davon steht oft nichts auf der Packung. Konsumenten glauben, sie würden Frischmilch kaufen. Die Behörden haben es bislang versäumt, eine solche Deklaration durchzusetzen.
Wie man übrigens ESL-Milch mit barcoo erkennen kann, lässt sich im Barcoo-Blog nachlesen. Siehe Kommentar.
Das Gute an diesem Beitrag war, dass die Konsumentinnen und Konsumenten über die modene Mikrofiltration und deren Produkt, die ESL-Milch, endlich etwas erfuhren und aufgeklärt wurden. Das war überfällig und wurde vom “Kassensturz” auch gekonnt geleistet. Das weniger Gute: Weshalb sind die Grossverteiler im Vordergrund? Weshalb wird mit der Kamera nicht in den Winkeln der Gesetzgebung, der Bundesverwaltung und der Verbände der Finger auf den wunden Punkt gelegt. Weshalb geht die Redaktion dem Problem nicht viel gründlicher nach, Milch betrifft ja die ganze Menschheit! Weshalb hakt er nicht nach? Können wir damit rechnen, dass die Redaktion hartnäckig bleibt? Oder lässt sie es – wie in der Mehrzahl der Fälle – ganz einfach bleiben? Lässt sie es bleiben, weil die Teilzusammenführung innerhalb der SRG alles etwas enger macht und die Redaktoren so nicht mehr lange genug denken können?






2 Kommentare ↓
1 barcoo // Apr 8, 2009 at 11:07
Dass die Milch nicht mehr gleich Milch ist, stört uns von barcoo auch. Deshalb haben wir uns jetzt überlegt, wie man dem Verbraucher dabei helfen kann, beim Kauf zu erkennen, ob es sich bei dem Produkt um “traditionelle” Milch oder ESL Milch handet. Mehr darüber erfahrt ihr in unserem Blog (http://bit.ly/esl_milch_bei_barcoo).
2 barcoo liefert Produkte-Infos | K A S S E N S T U R Z B L O G // Apr 8, 2009 at 14:31
[...] Als nächstes gibt es Bioinformationen für Lebensmittel und Drogerieartikel, vgl. Bericht im Kassensturzblog über die ESL Milch und den Kommentar [...]
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