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Für Frustopfer des “Kassensturz” und alle, die beim Konsumieren auch etwas denken

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Kassensturz vom 10.3.2009: teure Swisscom

März 9th, 2009 · 1 Kommentar

Teuer - teuer!Fast nirgendwo in Europa sind Telecomdienste so teuer wie in der Schweiz. Allein an Grundgebühren für Internet und Telefon müssen Kunden 75 Franken bezahlen. Politiker und Behörden verhindern den Wettbewerb, sagt der “Kassensturz”. Im Beitrag wurde gesagt, dass ein Telefonanschluss mit Breitband-Internet bei Swisscom CHF 74.25 kostet. Die Deutsche Telekom verlangt umgerechnet nur CHF 59.95 und die Telekom Austria sogar nur CHF 52.35.

Während die Swisscom mit hohen Unterhaltskosten argumentiert, die wohl kaum glaubhaft sind, erklärte Bernd Schips im “Kassensturz”-Beitrag, dass nicht die Höhe der Bau- und Unterhaltskosten, sondern mangelnder Wettbewerb den tieferen Preis verhindere. Dabei sitzt die Swisscom auf alten, vom Steuerzahler bezahlten und längst amortisierten Leitungen. Selbst nach der aktuellen Freigabe der letzten Meile kassiert die Swisscom noch kräftig mit. Für Ralf Beyeler, der sich auf Ralfbeyelercomparis äusserte, besteht beim Tarif ein dringender Handlungsbedarf.

Im “Kassensturz”-Beitrag wurde ein Betrag von CHF 400 Mio genannt, um den die Konsumenten geprellt würden. Das ist happig! Und da erstaunt es nicht nur, dass die Politiker nicht aktiv werden. Und noch mehr, dass der “Kassensturz” nicht solche interviewt.

Immerhin: Bernd Schips, der ehemalige Leiter der Konjunkturforschungsstelle der ETHZ, war ein nicht nur prominenter, sondern auch kompetenter Fachmann für Fragen dieser Art.

Tags: "Kassensturz"-Beiträge

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