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Kassensturz vom 10.2.2009: UBS-Glosse

Februar 10th, 2009 · 1 Kommentar

Milliardenverlust, Staatsgelder und Bonus-Diskussion: Die Verantwortlichen der UBS hatten in letzter Zeit nicht viel zu lachen. «Kassensturz» deckt nun auf, mit welcher Kampagne die UBS-Verantwortlichen ihre Bank wieder auf Kurs bringen möchten – hochbrisant und streng vertraulich. Eine Glosse, so kündigte der “Kassensturz” den Beitrag an. Zur UBS hat das Schweizer Fernsehen auf seiner Website übrigens ein ganzes Dossier angelegt. Und Lukas Hässig gab eben sein Buch über den UBS-Crash heraus.

Jetzt brachte der “Kassensturz” den Werbechef der UBS, trefflich gespielt von Anatol Hug, an der Bilanzmedienkonferenz. Jeder, heisst es in der hergeflunkerten Inseratenkampagne, habe eine zweite Chance vedient, so auch die UBS. Und diese halte sich an ihren Leitspruch: “Wir lassen uns nicht beirren!” Eine recht gut gelungene Glosse, auch wenn sie bei weitem nicht an das heranreichte, was seinerzeit nach Schweizerhalle an PR-Ulk verbreitet wurde. Irgendwie kam uns der Werbechef der UBS wie Bruno Brisanzi vor. Und die Glosse passte hervorragend zu dem, was an Spassplakaten kreiert worden war, um dem eigenen Unmut Luft zu verschaffen.

Tags: "Kassensturz"-Beiträge

1 Kommentar ↓

  • 1 Marc Fischer // Feb 12, 2009 at 11:32

    Der Beitrag von Anatol Hug war weder eine “Glosse” noch “gelungen”. Was diese mediale Selbstbefriedigung in einem Sendegefäss wie dem Kassensturz zu suchen hat, ist mir schleierhaft.
    Von den Geldern, welche zur Stützung der UBS verwendet wurden, darf man sich einen schönen Ertrag erhoffen. Die Bilag-Gebühren hingegen verdienen immer öfter die Bezeichnung “à fonds perdu”.

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