
Früher waren Parfums Opfergaben für Götter. Heute sind sie simple Industrieprodukte. Grösstenteils bestehen sie aus billigen Chemikalien. Was wirklich zählt, ist die Vermarktung. Damit lässt sich viel Geld verdienen. Hunderte neue Düfte kommen jährlich auf den Markt, ebenso viele verschwinden. Der “Kassensturz”-Beitrag zeigte zunächst einiges über das berhmte Chanel 5, für das Jasminblüten verwendet werden. Acht Millionen Blüten, erfuhr man, ergeben einen Liter Jasminessenz, der nicht wenige als CHF 60 000 kostet.
Aber in den meisten Parfums steckt billige Chemie. Ein Kilogramm künstliches Jasmin kostet nur noch CHF 100! Kein Wunder, wenn man im Beitrag die Grobeinschätzung vernimmt: “Man kann sagen, dass das Produkt im Verhältnis zu den Herstellungskosten am Schluss ungefähr zehnmal teurer ist.”





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