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Kassensturz vom 23.12.2008: Mikrokredite

Dezember 23rd, 2008 · 1 Kommentar

Kleinkredite in Entwicklungsländern, sogenannte Mikrokredite, gewinnen an Bedeutung. Anleger können über Fonds in die Armen dieser Welt investieren und eine Rendite erzielen. «Kassensturz» kündigte einen Bericht darüber an, wie fair solche Kredite sind.

Die Antwort darauf wurde zwar nicht gegeben, doch erfuhr man, dass die Rückzahlquote bei hohen 97 Prozent liegt. Der “Kassensturz” erwähnte vor allem Finca, die ihre Mittel vom Schweizer Responsibility-Mikrofinanz-Fonds (Zürich) erhält. Der Fonds kam übrigens 2008 auf schöne 5 Prozent Rendite. Bei Oikocredit, einer Einrichtung von Kirchenseite, wurden immerhin 90 Prozent der Kredite zurückbezahlt.

Die “Erklärung von Bern“, so erfuhr man aus dem “Kassensturz”-Bericht, warnt vor einer Schuldenfalle, denn in gewissen Situationen könnten die Kreditnehmer den Betrag und die Zinsen nicht zurückerstatten und stünden dann vor grossen Problemen. Es bestehe Gefahr, dass angesichts des grossen Bedarfs vermehrt Kredite gesprochen würden ohne genauere Prüfung.

Mikrokredite, so lautet die Schlussfolgerung, sind sinnvoll für Kleinunternehmer, die bereits etwas aufgebaut haben. Für die Ärmsten jedoch braucht es nach wie vor die Entwicklungshilfe und Spendengelder.

Ein anschaulicher Bericht, der interessante Aspekte aufzeigte, aber leider nicht sein Versprechen nicht einhielt: Sind jetzt Mikrokredite fair oder nicht, und wann? Gesagt wurde zwar, wann sie sinnvoll sind, aber nicht, wann fair.

Tags: "Kassensturz"-Beiträge

1 Kommentar ↓

  • 1 Alfi // Aug 27, 2009 at 19:19

    Die Bezeichnung Mikrokredit finde ich interessant…

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