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Für Frustopfer des “Kassensturz” und alle, die beim Konsumieren auch etwas denken

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Kassensturz vom 4.11.2008: Cablecom im Chaos

November 4th, 2008 · 6 Kommentare

CablecomCablecom ist ein Dauergast beim Schweizer Fernsehen, so kam der grösste Kabelnetzbetreiber der Schweiz eben erst, am 16. September 2008, beim Kerbenhauer “Kassensturz” zur Sprache. Und schon im Januar 2004 war Cablecom im “Kassensturz” präsent, die Firma war im Hotline-Test auf Platz 45 von 50 gelandet. Nun klagt der “Kassensturz” erneut: Bei Cablecom herrschen chaotische Zustände. Tausende von Cablecom Kunden sind am Verzweifeln, berichtet der “Kassensturz”: Gipfel der Unverschämtheit – Cablecom sperrt die Anschlüsse von Kunden, die seit Jahren pünktlich zahlen, ohne Warnung.

Tatsächlich ist die Diskussion um Cablecom recht heftig geworden. Vielleicht war ja auch das gemeint, als die Firma ihren Spruch prägte: “Niemand engagiert sich mehr als wir, Ihr Zuhause zum spannendsten Ort der Welt zu machen”? Die Realität sieht böse aus.

“Alleine die Faxhotline ist schon ein absoluter Witz”, steht in benkösblog. “Da kommen täglich hunderte Faxe rein diese werden eine Woche lang gesammelt und dann ungelesen dem Schredder zugeführt. Nur Kunden die nachhacken und sich dreimal melden werden ernst genommen und fliessen ev. in das Ticketingsystem ein. Man nennt das dort Arbeitsaufwandminimierung und hofft darauf, dass sich viele Problem von alleine lösen.” In seinem Kommentar präzisiert Thomas Benkö, dass er damit einen Blick-Leser zitierte.

Auch bei der Textschublade wird Cablecom thematisiert. Wer Details wünscht, bekommt sie bei Clickomania in Hülle und Fülle. Hier erfährt man auch, weshalb Matthias schreit, wenn er “Cablecom” hört.

“Sie scheissen mich langsam an”, steht in einem handschriftlichen Brief an Cablecom, der in der Blogosphäre die Runde macht – gezeigt etwa im pixelfreund. Und bei sauglattismus auch.

So konnte der Aufwärmprofi natürlich nicht umhin, eine weitere Cablecom-Attacke zu reiten. Es ging um unbegründete Sperrungen des Internetzugangs, unsinnige Mahnungen, aber auch um den Kundendienst, den man einfach nie erreicht. Da hilft der Trost von Hugo Wyler (Cablecom) wenig, dass es “einfach eine grosse Zahl von Fällen ist, die wir durch die Systemumstellung nicht im Griff haben.”

Bei den Aussagen von Doris Slongo war der Hinweis interessant, dass ein Selbständigerwerbender einen allfälligen Verdienstausfall geltend machen könnte.

Tags: "Kassensturz"-Beiträge

6 Kommentare ↓

  • 1 // Nov 4, 2008 at 13:08

    nur zur anmerkung: nicht ICH schreibe das mit dem schredder, ich zitiere nur einen blick.ch-leser…

  • 2 Sandra-Lia // Nov 5, 2008 at 00:14

    Wie wärs, wenn die Kunden endlich ihre Macht ausspielen, und einfach mal zu Swisscom wechseln, oder sonstwie weggehen? Ich mein, mir wäre der Ärger mit CC die 5 Fr Ersparnis nicht wert. Wie schön, das ich mit GA Weissenstein keinerlei solche Probleme mehr habe, seit CC nicht mehr Internetanbieter ist, sondern Quikline

  • 3 opfer // Nov 7, 2008 at 19:52

    Ich war nie Kunde bei der Cablecom, habe aber heute von ihnen eine
    Rechnung erhalten, mit Vertragsnummer (habe nie was angefordert oder abgeschlossen). Bei der Hotline nicht durchgekommen. Darf ich nun mit der Inkasso-Mafia rechnen? Obwohl ich noch nie mit der Cablecom zu tun hatte?

  • 4 Edy Müller // Jan 25, 2009 at 15:10

    Ich habe letztes Jahr ein Modem bestellt, um die analogen Sender
    wieder empfangen zu können. Der Cablecom-Mann hat mich dann ge
    fragt, ob ich auch ein Internet- und Telephonanschluss hätte. Ich
    bejahte das, worauf er mir erklärte, wieviel ich sparen würde,
    wenn ich zu Cablecom wechselte. Ich sagte Ja, worauf das Gespräch
    beendet wurde. Ich überlegte und bemerkte, dass ich ja meine
    Email-Adresse ändern müsste, worauf ich mich sofort wieder an
    Cablecom wendete und sagte, ich bräuchte das nicht. Der Typ sagte
    mir aber, dass ich Ja gesagt hätte und das einem Vertrag entspreche.
    Es kamen dann Rechnungen, welche ich nicht bezahlte. Der Hammer aber
    ist, dass sie mir den Fernsehanschluss für das Modem abgeschaltet
    haben, obwohl ich diesen bezahlt hatte. Für mich ist das eine
    Saubande!

  • 5 nervenzusammenbruch // Apr 18, 2009 at 11:04

    Ich war jahrelang CC-Kunde. Ende 2008 bekam ich eine Rechnung über
    680 Fr. und das, weil sie 3 Monate lang vergessen hatten. mir die rechnung zu schicken.
    beim Kundendienst sagten sie, es sei meine Schuld, ich hätte doch anrufen können. Nach langes Diskutieren erlaubten sie mir, die Rechnung teilzuzahlen, sie würden mir 3 Einzahlungsscheine schicken. Nach einem Monat bekomme ich eine weitere Rechnung über ungefähr 769 Fr. [Text vom Blogger gekürzt]

  • 6 Beat // Nov 27, 2009 at 16:30

    Absolut der Hammer. Ich wollte ein Up-Grade im Hispeed Internet vornehmen. Beim Einloggen im Kundencenter erscheint auf meiner Seite, dass ich keine weiteren Dienstleistungen mehr von Cablecom beanspruchen könne. Weitere Informationen solle ich bei Intrum pro Justitia einholen. Obwohl ich seit 7 Jahren Kunde alle Rechnungen bezahlt habe, sei ich ein Risiko, meinte eine Sachbearbeiterin vom Kundendienst. Allem Anschein nach hätte ich bei einem anderen Gläubiger noch Beträge offen usw. Eine riesen Frechheit. Ich kündige alles und werde zu Swisscom wechseln. Möge dieser reorganisierte Sauladen mit einem neuen Mangement die Zukunft besser bewältigen.

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