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Workshop zur Biostruktur-Analyse

August 11th, 2008 · 12 Kommentare

StructogramBei der sog. Biostruktur-Analyse werden die individuellen, genetisch gegebenen Grundmuster einer Persönlichkeit untersucht und dargestellt, und zwar wertfrei. Es handelt sich um ein «Ordnungsprinzip» zur Strukturierung von Veranlagungen und Lernprozessen im Umgang mit sich selbst und anderen. Das Resultat nennt man Structogram.

Als Träger ist STRUCTOGRAM SCHWEIZ sehr aktiv, der Sitz befindet sich in Luzern. Hier ist auch die internationale Zentrale untergebracht. Von hier aus erfolgt der Versand von Büchern in verschiedenen Sprachen, selbstverständlich kombiniert mit Schulung und Training.

Das Prinzip geht von drei Hirnbereichen aus, die je nach Persönlichkeit unterschiedlich zum Tragen kommen:

1. das Stammhirn (grün), das Gehirn der Selbst-Erhaltung,

2. das Zwischenhirn (rot), das Gehirn der Selbst-Behauptung, des Überlebens durch Kampf oder Flucht, und

3. das Grosshirn (blau), das Gehirn des Selbst-Bewusstseins, des planenden, vorsorgenden Handelns.

In der Biostruktur-Analyse wird untersucht, in welchem Verhältnis sich die drei Bereiche die “Herrschaft” über das Gehirn teilen. Das Structogram, das dieses Verhältnis sichtbar macht, ist nun keine “Typenlehre”, das die Menschen schubladisiert. Es zeigt lediglich Strukturen auf und bietet Hilfen für den entsprechenden Umgang mit sich selbst und mit Partnern im Gespräch.

In der Beziehung steht Grün für Streben nach menschlicher Nähe, für Gespür dem Menschen gegenüber und für allgemeine Beliebtheit. Bauen auf Vertrautes, Handeln aus Erfahrung und Vermeiden radikaler Veränderung sind beim Grün-Dominanten wichtig. Rot hingegen strebt nach Überlegenheit, beweist natürliche Autorität und neigt zum Wettbewerb. Es geht dem Rot-Dominanten um das Packen des Augenblicks, impulsives Handeln und Dynamik. Blau schliesslich braucht den Sicherheitsabstand, übt Zurückhaltung und neigt zu Verschlossenheit. Der Blau-Dominante bedenkt die Konsequenzen, handelt planvoll und strebt nach Fortschritt.

Lassen sich solche Erkenntnisse im Alltag umsetzen? An der Höheren Fachschule für Wirtschaft HFW Thun, die zur European Business School gehört, setzen sich Studierende mit der Biostruktur-Analyse auseinander. Von ihnen wollen wir gerne erfahren:

1. Was sagen Sie zur Biostruktur-Analyse ganz allgemein, nachdem Sie sich am Workshop mit Peter Federer aktiv damit auseinander setzen konnten?

2. Wie könnten Sie konkreten Nutzen ziehen für Ihre eigene Persönlichkeit, für den Umgang mit Menschen, für die Führung im Betrieb, für das Marketing?

Bitte an die Studierenden: Klicken Sie auf die Kommentarfunktion gleich hier nach dem Text und schreiben Sie bitte Ihren Kommentar – vielen Dank!

Tags: Produkte

12 Kommentare ↓

  • 1 Time 4 talks » Blog Archiv » Customer Focus // Aug 12, 2008 at 10:48

    [...] am ehesten zielführend ist die Biostruktur-Analyse, von der im Kassensturzblog die Rede ist. Diese untersucht zunächst, in welchem Hirnbereich eine Person (das Ich, oder das [...]

  • 2 Martin Reber // Aug 16, 2008 at 18:39

    Die Biostruktur-Analyse zeigt anschaulich auf, dass unser Gehirn eine genetisch festgelegte Struktur aufweist, die wir nur bedingt beeinflussen können. Diese Feststellung ermöglicht einem, sein eigenes Verhalten und Handeln besser zu verstehen. Auch wird dadurch erklärt, weshalb sich nicht alle Menschen in gewissen Lebenssituationen gleich verhalten.

    Mein persönliches Struktogram hat mir eine Erklärung zu meinem Verhalten und meine Fähigkeiten geliefert und zugleich einige bereits bekannte Punkte bestätigt. Im Alltag werde ich sicherlich die Verhaltensweisen meiner Mitmenschen versuchen besser zu verstehen. Auch bin ich mir meines Verhaltens zum Teil jetzt bewusster und ich werde sicherlich darauf achten, wie ich in bestimmten Situationen reagiere, und möglicherweise mein Verhalten verändern.

  • 3 Michael Bircher // Aug 18, 2008 at 19:55

    Die Biostruktur-Analyse ist ein Hilfsmittel, welches Interessierte bei der Einschätzung der eigenen oder einer fremden Persönlichkeit unterstützt. Dabei geht man von drei grundlegenden Dominanzen aus, deren Mix unterschiedliche Persönlichkeiten ergeben. Der Ansatz ist leicht verständlich und ebenso leicht einsetzbar. Im Rahmen der Mitarbeiterführung und der Verkaufstechnik sicherlich ein Tool, dessen Einsatz sich lohnt.

    Mein persönliches Structogram hat mir mein Selbstbild bestätigt. Auch einigen weniger positiven Punkten muss ich zustimmen. Das Ergebnis einer Doppeldominanz war für mich vor allem deshalb interessant, weil es einigen meiner widersprüchlichen Verhaltensweisen entspricht. Ich erkannte mich sofort in diversen Alltagssituationen wieder.

  • 4 David Geering // Aug 19, 2008 at 16:15

    Ich sehe die Biostruktur-Analyse als ein gutes Hilfsmittel, um sich selber, vor allem sein eigenes Verhalten, besser einschätzen zu können. Es wird einem auf einfache Art erklärt, weshalb man in gewissen Situationen wie reagiert.

    Mein Structogramm hat mir gezeigt, warum ich im Alltag, egal ob Familie, Beruf, Schule, Verein, etc., mich entsprechend verhalte. Das Structogramm zeigt die positiven und natürlich auch die negativen Seiten. Schlussendlich bin ich nun mal so wie ich bin. Interessant wäre natürlich jetzt der zweite Teil, in welchem die Menschenkentnisse zum Tragen kommen und man so sein Gegenüber besser einschätzen kann.

    Ich denke, das Structogram ist sicher interessant anzuwenden in einem Team. So kann man besser auf die Kollegen/Kolleginnen eingehen und reagieren oder eben auch mal agieren.

    Trotzdem muss auch beim Structogramm gesagt werden, dass das Eingehen auf die Mitarbeitenden, Kollegen, etc. viel Erfahrung braucht. Ein einziger Tag mit einem Structogram hilft da noch nicht weiter. Zudem muss gesagt werden, dass, wenn der Test nicht auf einen zutrifft, man entweder die Antworten manipuliert hat oder der Test schlecht wäre. Das Zweitgenannte trifft wohl, wie die Auswertung am Seminartag gezeigt hat, eher nicht zu.

  • 5 Thomas Schärz // Aug 20, 2008 at 13:48

    Die Biostruktur-Analyse ist für mich ein geniales Hilfsmittel, mehr über eine Person und deren Verhalten zu erfahren. Eine Person ist so, wie sie ist, und sollte nicht versuchen sich so zu verstellen, damit sie einem ideal Profil entspricht. Ein ideal Profil gibt es nämlich nicht.

    Mein persönliches Structogram hat mir mein Selbstbild bestätigt. Rot dominiert klar. Trotzdem werde ich versuchen, so zu bleiben, wie ich bin.

  • 6 Peter Rieder // Aug 21, 2008 at 07:06

    Die Biostruktur-Analyse teilt die Menschen in drei Hauptgruppen mit unterschiedlichen Verhaltensweisen ein, wobei sich unendlich viele Zwischenformen und Kombinationen ergeben.

    Die Analyse kann als Hilfsmittel im Umgang mit Menschen, bei Bewerbungen oder in Konfliktsituationen sehr hilfreich sein. Kann sie auch Vorwand sein, um sein Verhalten nicht ändern zu müssen? Ja, Peter Federer hat selber davor gewarnt. Jedenfalls hilft sie besser verstehen, warum jemand so und nicht anders reagiert.

    Das Seminar war top. Na ja, ob sich die verschiedenen Farben nun wirklich genau in den entsprechenden Hirnbereichen befinden und ob der Ursprung wirklich da zu suchen ist, wie aufgezeigt, sei dahingestellt. Jedenfalls wird es sehr anschaulich präsentiert. Ich jedenfalls als “Blaublütiger”, eh pardon … “Blaudominanter” habe die Theorie rasch begriffen.

  • 7 andrea // Aug 21, 2008 at 14:54

    Die Biostruktur Analyse teilt die verschieden Charakteren von Menschen in drei Farben ein. Die Zuteilung auf die Farben basiert auf dem persönlichen Verhalten jeder einzelnen Person. Da jede Person einmalig ist, aber doch ähnliche Verhaltensansätze hat, findet sich jeder in den Farben wieder.

    Die Analyse der eigenen Persönlichkeit verbunden mit den Beispielen und Kommentaren der anderen Persönlichkeiten gab einem eine gute Ansicht, wie die verschiedenen Persönlichkeiten handeln und wie man optimal zusammen arbeiten kann. Bis zum Schluss des Workshops hat man eigene Merkpunkte entwickelt, mit denen man die optimale Konstellation für ein Projekt zusammenstellen könnte. Man lernte auch eigene Schwächen zu akzeptieren und dass es nichts Schlechtes ist, Schwächen zu haben.

  • 8 Kathrin Jordi // Aug 21, 2008 at 19:50

    Meiner Meinung nach ist die Biostruktur-Analyse ein sehr interessantes Hilfsmittel, um sich und sein Umfeld besser einschätzen zu können. Viele Verhaltensweisen werden klarer und verständlicher, wenn einem bewusst ist, dass gewisse Strukturen in unseren Genen festgelegt sind. Ich bin überzeugt, dass die Biostruktur-Analyse in diversen Bereichen des täglichen Lebens (im Beruf, aber auch im Privatleben) wertvolle Dienste leisten kann. Es kann beispielsweise sehr positiv sein, die Dominanzen der anderen Teammitglieder im Büro zu kennen. Dieses Wissen hilft, Verständnis für vielleicht irritierendes Verhalten aufzubringen. Auch für Führungspersonen ist es wichtig zu wissen, wie die Mitarbeitenden „ticken“. Structogram ist ein geeignetes Tool dafür.
    Etwas in Frage stelle ich die Kürze der Fragebatterie. Kann mit so wenigen Fragen wirklich ein repräsentatives Bild gezeichnet werden?

    Mein Selbstbild wurde mir durch das Structogramm bestätigt. Ich habe mich in der Beschreibung meiner dominanten Farbe in fast allen Belangen wiedererkannt. In Zukunft werde ich wohl öfters an Structogram denken, wenn mir das Verhalten einer Person unverständlich erscheint, und werde mir überlegen, ob dies allenfalls an ihrer Biostruktur liegen könnte. Oder an meiner …

  • 9 Stefanie Graber // Aug 31, 2008 at 14:17

    Das Seminar war sehr lehrreich. Man kann nie genug über die Verhaltensweisen der anderen und über seine eigenen erfahren. Es ist wichtig, das Gegenüber richtig einzuschätzen, denn nicht jeder reagiert gleich – zum Glück. Nur so kann man im Verkauf (und auch im Privaten) Erfolg haben.

    Die wichtigste Erkenntnis war, dass man immer sich selber sein sollte und die anderen so nimmt, wie sie sind. Denn so, wie man ist, ists am besten …

  • 10 Patrick Wüthrich // Sep 4, 2008 at 20:23

    Spannende Theorie, die auch im Alltag zu gebrauchen ist. Die Biostruktur-Analyse hilft mit, sein Gegenüber schneller richtig einzuschätzen.
    Bei den „Blauen“ argumentiert man nur noch mit Zahlen, die „Grünen“ gewinnt man mit menschlicher Nähe und die „Roten“ lässt man reden und entscheiden … Soll man sein Verhalten ändern? Ist es richtig, sich immer seinem Gegenüber anzupassen? In gewissen Situationen hilft es sicher …
    Was bedeutet Manipulation? Das bewusste Steuern des Verhaltens einer anderen Person … Es besteht schon die Gefahr, mit dieser Technik Menschen zu manipulieren? Oder nicht?

    Mein Structogramm: Verteilung aller drei Komponenten ergibt keinerlei auffällige Dominanzen….. Wie langweilig….

  • 11 Christian Schär // Mrz 12, 2009 at 08:43

    Ich fand den ganzen Workshop eine “fägige” Sache! Zudem habe ich festgestellt, dass Menschen mit ähnlichen Verhaltensmustern auch ein ähnliches Structogram aufweisen. Das lässt meiner Meinung nach den Schluss zu, dass dieser Analyse eine gewisse Aussagekraft nicht abzusprechen ist.
    Spassig wars sowieso ;-)

  • 12 Monti // Aug 23, 2011 at 09:12

    Seit 1995 arbeite ich aktiv mit der Methode und lehre sie seit vielen Jahren. Inzwischen dürften es mehrer Hundert Teilnehmer(innen) gewesen sein, die allesamt positive Erlebnisse und Erfahrungen mit dem STRUCTOGRAM berichten. Auf der Basis einer Langzeitstudie von über 10 Jahren, konnte die Gültigkeit des Analyseverfahrens nachgewiesen werden. Die Studien-Teilnehmer wiesen eine Abweichung von 0.1 % auf.

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