
Dubiose Quizshows wie Swissquiz sind ein Millionengeschäft – auch für Swisscom, Orange und Sunrise, sagt der “Kassensturz”. Denn wer in der Hoffnung auf einen Gewinn die 0900er-Nummer wählt, wird mit der Telefonrechnung böse überrascht. «Kassensturz» sagt, ob Telefongesellschaften die Beträge eintreiben dürfen, und kommt damit auf das jüngst präsentierte Thema zurück.
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etztes Mal war die Abzocke durch die Quizveranstalter das Thema, der Kassensturzblog bot einen Bericht zu jener Sendung. Diesmal waren es die mitverdienenden Telefongesellschaften wie Swisscom, Sunrise und Orange. Diese kassieren 12 Prozent des Umsatzes, erklärte der “Kassensturz”. Laut Rechtsexpertin Doris Slongo sind jedoch Forderungen aus Spiel oder Wetten nicht einklagbar. So gab Swisscom eine Forderung im Falle der ehemaligen TV-Moderatorin Dorothea Furrer auf – ob dies wirklich der mangelnden Rechtsgrundlage geschah, mochte man als Zuschauer bezweifeln. Hier müssten Gerichtsentscheide her, könnte man ergänzen. Das leidige Problem scheint noch nicht ausgestanden zu sein. Die Empörung im Publikum ist verständlich.
Unbefriedigend an diesem Beitrag war, dass er mit dem vorangegangenen nicht kombiniert war. Weshalb hat der “Kassensturz” dies nicht fertiggebracht? Ein Produktions- und ein Terminproblem? Und weshalb hat man nicht vom ersten Beitrag auf den nachfolgenden verwiesen?
Zu thematisieren wäre noch ein grosses Problem, das sich beim Beispiel Dorothea Furrer auftat – ohne dass der “Kassensturz” dem weiter nachging: Das Telefonieren über unbeteiligte Dritte. Nachfragen bei Telefonspezialisten – zum Beispiel Leuten der Callcenterbranche – könnten hier wertvolle Tipps geben. Missbräuche sind möglich – das wäre doch ein Thema für den “Kassensturz”!





1 Kommentar ↓
1 Nebelspalter // Aug 21, 2008 at 22:21
Ich habe mir erlaubt, Ihre 2 Blogs zum Callin – Thema
hier zu kommentieren und in das Thema einzubinden.
http://call-in-tv.net/viewtopic.php?p=129487#129487
Mfg aus der Schweiz
Nebelspalter
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