Schweizer Fernsehen

K A S S E N S T U R Z B L O G

Für Frustopfer des “Kassensturz” und alle, die beim Konsumieren auch etwas denken

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Schweizer Dialogwoche zum Alkohol

21. Mai 2013 · Keine Kommentare

Der verantwortungsvolle Umgang mit Alkohol steht im Zentrum einer Dialogwoche, die bis 26. Mai 2013 die Schweiz beschäftigen soll. Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat dabei weniger das Glas Wein im Visier, das man beim Nachtessen geniesst. Es geht natürlich um den problematischen Konsum. Immerhin hat jeder Fünfte über die Stränge. Und das hat nicht nur mit Sucht zu tun, sondern auch mit den Problemen dahinter: mit dem Nicht-darüber-reden-Können“ und den vielen Begleiterscheinungen: Gewalt, Zerrüttung, Not. Das Reden über Alkohol soll die Prävention vorantreiben. Die Kampagne ist ein Projekt im Rahmen des Nationalen Programms Alkohol NPA.

Die Aktionspalette reicht von Installationen mit mehr als 3000 Flaschen über Comic-Ausstellungen, einem Rap, Filmabenden und Diskussionen in Schulen, auf öffentlichen Plätzen und auf Facebook. Um gezielt ein jüngeres Publikum für das Thema Alkohol und Verkehrssicherheit zu sensibilisieren, haben das BAG und die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung eine Smartphone-Applikation entwickelt. Das kostenlose Spiel für Smartphones und Tablets (iOS und Android) vermittelt auf spielerische Art Mythen und Tatsachen zum Thema Alkohol und Verkehr. Um die Dialogwoche national bekannt zu machen und die Bevölkerung auf das Thema Alkohol anzusprechen schaltet das BAG einen nationalen TV-Spot zum Thema Alkohol im Strassenverkehr.

Die Dialogkampagne wird vom BAG gemeinsam mit Sucht Schweiz, dem Fachverband Sucht, dem Groupement Romand d’Etudes des Addictions (GREA) und Ticino Addiction durchgeführt und von 14 nationalen Trägerorganisationen unterstützt. Umsetzungspartner sind die Kantone, zahlreiche Institutionen, Nichtregierungsorganisationen und Private aus der ganzen Schweiz.

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Elektrische Direktheizungen – schlaue Sache!

21. Mai 2013 · Keine Kommentare

Auf dem Markt findet man eine Fülle von Heizungen, die mit Strom arbeiten. Eine schlaue Lösung bieten elektrische Direktheizungen an. Ihr Hauptvorteil liegt darin, dass sie mit grünem Strom auskommen und deshalb nachvollziehen, was die politische Energiewende in der Schweiz vorzeichnet. Diese strebt eine Abkehr von Kernkraftwerken an, ein Hintanstellen der fossilen Energieträger und ein Fördern erneuerbarer Energien. Ausser der klassischen Wasserkraft kommen vor allem Sonnenenergie und Windenergie in Frage. Wenn man die Endgeräte effizient anlegt, ist damit ein Optimum erzielt. Das bedeutet letztlich, dass die Schweiz im Idealfall ohne Stromimport auskommt und den Heizenergiebedarf aus eigener Kraft decken kann. “Aus eigener Kraft” heisst, dass die Energie regenerativ erzeugt wird. Und weder die Sonne noch die Regenwolken noch der Wind stellen eine Rechnung!

Die Schweiz ist ein Wasserschloss. Hier entspringen Rhein, Rhone, Reuss, Inn, Tessin. Im Staudammbau hat die Schweiz entsprechend viel Erfahrung geholt, Gleiches gilt für Wasserkraftwerke wie etwa Ruppoldingen. Hier wird der Regen, über den viele klagen, in etwas Erfreuliches umgesetzt, nämlich in Strom. Ähnlich nutzt man die Sonne und den Wind. Da kam Fukushima hinzu und damit die Einsicht, dass Kernkraftwerke grosse Gefahren in sich bergen. Deshalb die Abkehr von diesen Werken in den Energieperspektiven des Bundesrates.

Nur eben: Es braucht die richtigen Endgeräte. Beispielsweise elektrische Direktheizungen des Profis WIBO. Hier haben wir es mit einem Unternehmen zu tun, dessen Qualität auf 120jähriger Erfahrung beruht. Die Geräte sind formschön konstruiert und passen sich deshalb gut ein. Noch wichtiger: Sie bedingen keine Maurerarbeiten, man kann sie an den Fussleisten eines Raumes aufstellen oder auch an die Wand hängen. Ihr Wirkungsgrad ist sehr hoch, er liegt bei 95 Prozent. Das ist ein Glanzresultat in Sachen Effizienz.

 

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Zahnprobleme – das kann teuer werden!

21. Mai 2013 · Keine Kommentare

Schweizer bezahlen sehr viel, wenn der Zahnarzt aktiv werden muss. Aber man kann auch vergleichen und günstigere Wege wählen. So kann man im Internet den Zahnarztvergleich in Anspruch nehmen. Es wird eine Zahl herumgereicht, die angibt, wie viel Geld damit eingespart werden konnten: Es sollen in fünf Jahren 2.7 Mio Franken gewesen sein, verteilt auf 2000 Offerten. Dass es Preisunterschiede gibt, hält die SSO für natürlich. Schliesslich sei der Zahnarzt ein freier Beruf, und es gibt unterschiedliche Kosten für das Personal und die Mieten.

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Gewürze – mit scharfen und milden Preisen

29. April 2013 · Keine Kommentare

 

Safran! Die Pflanze heisst lateinisch Crocus sativus,  was gleich die Zugehörigkeit zu den Krokusarten verrät. Safran, die Pflanze, zeigt im Herbst violette Blüten, aus deren Stempeln das Gewürz gewonnen wird. Safran färbt Gerichte gelb ein und war schon immer, bereits in der Antike, ein Luxusartikel, weshalb sich auch Fälscher ans Werk machten – bei hoher Strafe natürlich. Heute ist Safran sicher preislich ein Spitzenreiter, wobei es erhebliche Unterschiede gibt. Iranischer Premium-Safran kann auf dem Markt 11 Euro kosten, im Internet sogar nur 4.70 Euro, im Supermarkt vielleicht aber 30 Euro und im Reformhaus gar 60.

Ist guter Safran immer teuer? Beileibe nicht! Es lohnt sich auf jeden Fall, die Preisunterschiede von Safran genau zu studieren und von Checklisten zu profitieren. Es gibt sogar eine ISO-Norm für Safran. Gute Qualität, so liest man auf der eben angelinkten Website, ist von tiefroter bis brauner Farbe, riecht betäubend bis aromatisch und schmeckt bitter und gewürzhaft.

 

Vanille! Der Vanille in Stangenform wird gelegentlich als Königin der Gewürze bezeichnet.Vanille wird häufig zum Aromatisieren von Kakao oder Schokolade gebraucht, was schon den Azteken und Inkas geläufig war. Ihre Verwendung wurde in Europa sehr schnell erweitert. Heute ist Vanille sehr verbreitet. Man findet Vanille in Backwaren, Fruchtdesserts, Eiskreme und anderem mehr. Aus der Produktion und dem Handel von Lebensmitteln ist deshalb Vanille nicht mehr wegzudenken. Die Königin ist also populär geworden. Die Bourbon-Vanille hat ihren Namen von der Insel Réunion im Indischen Ozean, die bis zur Französischen Revolution Ile Bourbon hiess. Der Vanille ist es allerdings besser ergangen als den Bourbonen. Ab 1848 fand die Insel wieder zur Bezeichnung Ile Bourbon zurück.

Wenn man die Preisunterschiede von Vanille nicht kennt, kann auch hier ein bitterer Nachgeschmack aufkommen. Schliesslich kommt beim Preis Vanille nach Safran gleich auf Platz zwei. Bourbon-Vanille gehört zu den eher günstigen Sorten. Checklisten machen den Konsumenten nicht ohne Grund auf die Herkunft und auch auf das zu prüfende Umfeld des jeweiligen Anbieters aufmerksam.

 

 

 

 

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Kassensturz vom 30.10.2012 zum Preisbarometer

31. Oktober 2012 · Keine Kommentare

Etwas, was für den Konsumenten “von grossem und ganz konkretem Nutzen” sein könne. So grossmaulig wurde im “Kassensturz” der neue Preisbarometer angekündigt. In diesem allzu knappen und deshalb dürftigen Hinweis wurde das neue Internetportal am Beispiel Feuchttüchlein vordemonstriert, mehr war nicht zu haben. Der “Kassensturz” erwies sich als nicht in der Lage, ein aktuelles Thema sauber aufzuarbeiten. Ärgerlich, wenn man bedenkt, dass diesmal die Thematik haargenau ins Profil des “Kassensturz” gepasst hätte. “Lausig”, so könnte man die erbärmliche Leistung wohl am treffendsten bezeichnen, bei der man den Ball dem Radiogefäss “Espresso” des nächsten (!) Tages zuschob, als ob man Internetauftritte dort besser erörtern könnte. Oder hat sich der “Kassensturz” über den Preisbarometer geschämt, seiner Kritik aber wegen Befangenheit nicht Ausdruck geben wollen?

Steuergelder in den Sand gesetzt

Hinter dem Preisbarometer stecken nicht nur Konsumentenorganisationen (SKS, kf, FRC und ACSI), sondern auch beträchtliche Bundesmittel, bei denen man den Eindruck nicht loswird, hier seien Steuergelder blindwütig in den Sand gesetzt worden. Wenn Bundesbehörden keine eigenen Einfälle haben, werfen sie gerne fremden Veranstaltern Geld in den Rachen. Gerechtfertigt werden diese Bundesbeiträge mit “Massnahmen gegen die Preisinsel Schweiz”. Hier haben denn auch offensichtlich Insulaner mitgewirkt, die nicht weit genug gedacht haben. Wenn man schon Schweizer Angebote mit deutschen und französischen vergleicht, sollte man es auch richtig tun. Richtig wären beispielsweise korrekte Abgrenzungen. Wenn Herr Schweizer an die deutsche Grenze fährt, um im deutschen Geschäft billiger einzukaufen, darf man eben nicht nur die Produktpreise vergleichen.

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Bier her! Hardwald-Aktionäre werden aktiv

31. Oktober 2012 · Keine Kommentare

Die “Kassensturz”-Redaktorinnen und -Redaktoren sind keine Bierfreunde. Sie wissen nicht, was dieses traditionsreiche Getränk überhaupt ist. Ein Beitrag vom 27. Mai 2008 handelte über das Euro-Bier, aber richtig hingehauen hat dieser Beitrag nicht. Und sonst werden Bierliebhaber – und die Schweiz ist voll davon – im “Kassensturz” nichts finden. Obwohl sich die Branche sehr stark bewegt und überall interessante Marken auftauchen, von Bieren, die in der Region sehr geliebt werden. Die Brauerei Hardwald AG beispielsweise ist hellwach.

 

Die Brauerei Hardwald hat realisiert, dass der Durstsommer vorbei ist. In einem Brief an die Aktionäre stellt das junge, dynamische Unternehmen fest: „Die Brauerei Hardwald AG – wie wohl alle Brauereien – merken einen Umsatzrückgang, bedingt durch die tiefen Temperaturen, was für uns einerseits schade ist, weil wir nun die neu zugekauften Kapazitätserweiterungen haben und ohne Probleme liefern bzw. verkaufen können. Andererseits bietet uns die momentane Situation auch die Möglichkeit neue Kunden zu akquirieren, die wir in den vergangenen Monaten vernachlässigen mussten, da wir in den Sommermonaten aufgrund der grossen Nachfrage nach dem “Glattgold” gar nicht in der Lage waren zusätzliche, d.h. neue Kunden zu beliefern.“ Erfrischend transparent, diese Brauerei.

Der Verwaltungsrat der Brauerei Hardwald AG hat deshalb beschlossen, sämtliche Aktionäre anzuschreiben und zu bitten, als „Apostel“ der Brauerei Hardwald AG zu wirken und insbesondere für deren Bier, das feine „Glattgold“, zu werben. Den Aktionären wird die elektronische Version einer Postkarte zur Verfügung gestellt, die man natürlich per Mail anfordern kann.

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Kassensturz vom 30.10.2012 über Regenjacken

31. Oktober 2012 · Keine Kommentare

Hinter diesem “Kassensturz”-Beitrag steckte Greenpeace. Diese Organisation kritisiert schon lange den PFC-Einsatz in Regenjacken. Ein sinnvoller Beitrag vermutlich, weil er gute Hilfen bot.

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Kassensturz vom 30.10.2012 über Schlangen

31. Oktober 2012 · Keine Kommentare

Darf man in der Wohnung Schlangen halten? Ja. Mehr holte das Publikum aus diesem Beitrag wohl kaum heraus. Ein Vermieter hat gegen exotische Tiere in der Wohnung seiner Mieter keine Chancen . Der Zuschauer hat gegen exotische Beiträge des “Kassensturz” ja auch keine.

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Kassensturz vom 30.10.2012 über Spritztouren

31. Oktober 2012 · Keine Kommentare

Eine Garage leistet es sich, mit einem zur Reparatur anvertrauten Wagen eine 150-Kilometer-Spritztour zu unternehmen. Sowas holt das Publikum natürlich vom Hocker. Das schafft Empörung, und die ist fürs Quotendenken der Fernsehsender interessant, leider auch für die gebührenfinanzierten, was man gerade nicht annehmen würde. Ein Spässchen nebenher, mehr war es nicht.

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Kassensturz vom 30.10.2012 über Tomaten

31. Oktober 2012 · Keine Kommentare

Testitis ohne Ende. Diesmal hat der “Kassensturz” zwölf Tomatendosen getestet. Das hat bestimmt die ganze Welt gepackt und in ein regelrechtes Konsumfieber gestürzt. Die Ergebnisse dieses langweilenden Tests finden sich wie immer auf der Website des “Kassensturz”.

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